CD-Review: Angels Of Babylon – Kingdom Of Evil
| Power Metal
ANGELS OF BABYLON (Metal Heaven|Soulfood) |
Supergroups sind ein Phänomen, das derzeit stärker denn je in den Schlagzeilen der Medien Erwähnung findet. In diese Kategorie lassen sich Angels Of Babylon dank Rhino (ex-Manowar) und Dave Ellefson (ex-Megadeth) auch zweifellos einordnen. Das Supermusiker nicht immer notwendigerweise bedeutet, dass auch ein faszinierendes Album herauskommt, zeigt „Kingdom Of Evil“ eindrucksvoll. Der Witz dabei ist: Jedes Element für sich ist überzeugend. Die Vocals von David Fefolt sind klar und rein, die Gitarrensolos gehen steil nach vorne und Rhinos Drumming ist vor allem dann ein Hammer, wenn er nicht gezwungen ist, in niedrigen Tempobereichen rumzudümpeln. Dennoch: Werden all diese für sich überzeugenden Elemente miteinander kombiniert, erhalten wir hier leider nur durchschnittliche Melodic-Rock-Songs, die vor allem durch das penetrante Wiederholen der Refrainzeilen Punktabzug bekommen. Sehr schade…
6 / 10 (Dorian Gorr)

