| Grind Death
DEATHBOUND |
Deathbound dürften jedem Fan der Finnen von Rotten Sound bekannt sein, da hier der ehemalige Drummer seinen Platz gefunden hat. Allerdings ist das auch so ziemlich die einzige Möglichkeit eines Vergleichs mit beiden Bands. Deathbound fühlten sich seit jeher eher im Death Metal wohl und verwendeten nur rudimentäre Einflüsse aus dem Grindcore, um ihrer eigenen Musik noch mehr Druck und Geschwindigkeit zu verleihen. Musikalisch ist auch alles beim Alten geblieben. Größtenteils bekommt man die Songs wieder schön im Hochgeschwindigkeitstempo vor den Latz geballert. Allerdings versteht es die Band mittlerweile auch, das Tempo herunterzufahren und streut einige Killergrooves ein, die alles platt machen. Gesanglich ist die Band auch variabler geworden, so wechseln sich hohes Geschrei und tiefe Growls ab. Beim ersten Blick auf das Cover des fünften Albums der Band fühlt man sich an Carcass erinnert, aber keine Sorge, Deathbound hatten immer schon einen etwas anderen lyrischen Anspruch und auch diesmal gibt es eher persönliche und gesellschaftliche Texte, verpackt in einem differenzierten, aber sehr breiten Sound. Beide Daumen hoch!
8 / 10 (Heiko Lüker)







