| Industrial Metal
FEAR FACTORY
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Nachdem sich die Herren Bell und Cazares dubios trennten und jetzt wieder zusammenfanden, inklusive komischer Geschichte und seltsamer Vorgehensweise, präsentieren Fear Factory eine neue Besetzung an Drums und Bass. Aber zum Wesentlichen: Fear Factory liefern mit „Mechanize“ ein an und für sich echt gutes Album ab, wobei ich zugeben muss, dass die ersten beiden Tracks den Einstieg mühsam machen, wollen sie doch nicht so recht zünden. Dafür gibt es danach wahrlich ein Feuerwerk in Form heftiger Double-Bass-Attacken und treibendem Stakkato-Drumming. Auch Dino Cazares geizt nicht an geilen Gitarrenriffs. Die kommen in ihrem Klang manchmal etwas Meshuggah-ähnlich daher, verzichten dabei aber auf die krassen Rhythmen, sondern gehen gut ins Ohr. Genauso wie auch der Gesang, vorrangig beherrscht von fetten Shouts, die dann und wann von clean gesungenen Hooks unterbrochen werden. Vor allem „Christploitation“ und „Controlled Demolition“ haben es mir angetan, ballert und groovt es hier einfach von Anfang bis Ende, für mich die stärksten Nummern der Scheibe. Mit „Final Exit“ wird das Album durch einen überraschend balladesken Song beendet, der andeutet, dass das ganze noch ausbaufähig ist. „Mechanize“ lässt das zuletzt schwache „Transgression“ wieder vergessen und knüpft eher an alte Zeiten an, kann dabei aber die Klasse von „Demanufacture“ nicht erreichen. Die Neubesetzung an Bass und Drums brachte übrigens wenig Neuerung.
8 / 10 (Marcel Reefmann)







