CD-Review: State Of Rock – A Point Of Destiny

Hard Rock
STATE OF ROCK
A Point Of Destiny
10 Songs (46:05) / erscheint am 29.1.
(Metal Heaven|Soulfood)

Ja, wo sind sie denn nur? Wo haben sie sich versteckt? Die frischen, innovativen i-Tüpfelchen, die durchschnittlichen AOR ein wenig aufpeppen können. State Of Rock scheinen diese kleinen, aber dennoch essentiellen Punkte nicht gefunden zu haben. „A Point Of Destiny“ klingt genauso plakativ wie der Name der Truppe. Selbst die Stimme des Sängers kann keine eigenen Facetten aufweisen. Hier fehlt eindeutig der Mut zum Risiko. „Black And Blue“, „Without My Love“ und „Don‘t Make Me Cry“ sind glatt gebügelte Songs, die zwar rein technisch makellos sind, aber genau deswegen nach einmaligen Hörer wieder im Schrank verstauben. Die Fülle an Veröffentlichungen erlaubt es heutzutage einfach nicht mehr, Musik zu veröffentlichen, die zwar perfekt eingespielt wurde, bei der aber eine Portion feurig scharfer Tabasco fehlt. So haut das niemanden mehr vom Hocker.
4 / 10 (Jenny Bombeck)