CD-Review: Ragnarok – Collectors of The King

Black Metal

RAGNAROK
Collectors Of The King
9 Songs (38:40) / erscheint am 22.3.
(Regain|Soulfood)

Ragnarok sind wieder da. Sechs Jahre nach „Blackdoor Miracle“ und ohne Taake-Sänger Hoest an der Front legen die norwegischen Hardliner mit einem brutal-bösen Black-Metal-Brett ihre eigene Messlatte abermals höher. Die Keyboards, die Alben wie „Diabolical Age“ noch zukleisterten und zuweilen auch aufwerteten, haben mittlerweile keinen Platz mehr in dem kompromisslosen Sound von Ragnarok. Sänger HansFyrste, unter anderem auch bei Svarttjern aktiv, gibt seinen Teil dazu, „Collectors Of The King“ in ein beinhartes Vollblut-Schwarzmetallalbum zu verwandeln, das ein Prototyp der norwegischen Szene ist: Roh, ungeschönt, intensiv und schnell. Dass dabei der Anfang etwas lahm wirkt, ist spätestens bei dem genialen Dreierpack aus „Collectors Of The King“, „In Honour Of Satan“ und „Eternal Damnation“ vergessen. Willkommen zurück!
8 / 10 (Dorian Gorr)

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