CD-Review: Sado Sathanas – Opus Diaboli

Black Metal

SADO SATHANAS
Opus Diaboli
16 Songs (73:15) / erschienen am 29.1.
(Bloodred Horizons|Soulfood)

Ein gar teuflisches Werk möchten Sado Sathanas uns kredenzen. Schnelles, vernichtendes Urteil: Mission misslungen. Dieses Album hat nix. Keinen Charme, keine Atmosphäre, keine guten Riffs, keine gute Stimme, keine gute schlechte Produktion (sprich: roh ist sie, aber dennoch seelenlos, synthetisch und lahm). Hinzu kommen Plastik-Synthesizer und eine Spielzeit, die die Langeweile auf die Spitze treibt. Wer nach zehn Jahren „Erfahrung“ etwas derartiges auftischt, hat in erster Linie Glück, dass sich ein couragiertes Label findet, dass dieses Album veröffentlichen möchte. Nachvollziehen kann ich die Entscheidung der Betreiber jedoch nicht. Auf „Opus Diaboli“ lässt sich kein Moment erkennen, auf dem die Band ansatzweise eine Spur Eigenständigkeit oder wirkliches Talent durchblitzen lässt. Vergeudete Zeit, die an anderer Stelle besser investiert wäre.
2 / 10 (Dorian Gorr)

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