CD-Review: Animo Aeger – Impuls

Black Metal

ANIMO AEGER
Impuls
7 Songs (56:10) / erschienen am 22.12..
(Ashen|Rebeat)

Dass es schwer zu glauben sei, dass dies nur ein Debüt ist, stimmt nicht ganz. Klingt es doch häufig noch sehr holprig und nach Untergrund-Atmosphäre. Allerdings gibt das auch der CD einen gewissen Charme. In der Tat erinnern die Songs auf „Impuls“ sehr stark an Black-Metal-Produktionen der frühen Neunziger. Doch Animo Aeger hat auch viel eigenes: Die schreiende, fast krächzende Stimme ist sehr markant, das Keyboard wird angenehm eingesetzt (zum Beispiel der Titel „Der maskierte Blinde“ ist ein sehr schönes Outro) und natürlich wird auf Doublebass und gekonnte Gitarrenriffs nicht verzichtet. Ein Song, der einem besonders viel bietet, ist „Der Begriff der Reinheit, getränkt von Gräberschweiss“. Nicht nur der Titel klingt interessant, sondern es ist ein sehr einprägender Song. Man merkt, dass die Band in ihr Album viel Gefühl hineingesteckt hat und das macht „Impuls“ zu einem insgesamt gelungenem Black-Metal-Debüt, das durchaus Lust auf mehr macht.
7 / 10 (Carolin Teubert)

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