CD-Review: Barren Earth – Curse Of The Red River

Melodic Dark Metal

BARREN EARTH
Curse Of The Red River
9 Songs (54:23) / erschienen am 12.3.
(Peaceville|Edel)

Barren Earth kann man wohl als kleine Super-Group bezeichnen, denn die Truppe besteht aus (Ex-) Mitgliedern der Bands Amorphis, Swallow The Sun, Moonsorrow, Kreator und Waltari. Barren Earth vereint eine Handvoll hochkarätiger Musiker. Allein diese Tatsache legt die Messlatte für den musikalischen Erstling „Curse Of The Red River“ einige Latten weiter nach oben. Diese wird aber bereits nach den ersten Songs gnadenlos heruntergerissen, um dann gegen Ende der Scheibe wieder zu punkten. Der Platte fehlt es teilweise an Charme und dem würzigen Finish. Zwar vereinen die Herren Doom mit Heavy-Riffing und Death-Growls, aber das Feuerwerk für die Ohren will sich nicht so wirklich entzünden. Stattdessen zündeln Songs wie „Flicker“ lauwarm daher, bis der letzte Funken erloschen ist. Die Ansätze sind top, aber nicht bis zum Ende durchdacht. Ab der Hälfte der Spielzeit kann sich das Album besser entfalten und wer Zeit und Geduld mitbringt, der kann mit „Curse Of The Red River“ viel anfangen.
7 / 10 (Jenny Bombeck)

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