CD-Review: Chthonian – The Preachings Of Hate Are Lord

Death Metal

CHTHONIAN
The Preachings Of Hate Are Lord
8 Songs (32:37) / erschienen am 12.3.
(Woodcut|Twilight)

Chthonian sind ein wunderbares Beispiel dafür, dass Namedropping alleine nicht ausreicht, damit ein Album auch gut ankommt. Ist ja wunderschön, dass hier Mathias Lillmåns, den meisten Leuten als junger Nachwuchs-Sänger von Finntroll bekannt, singt und sogar auch den Bass zupft – das alleine macht die Musik, die wir auf dem zweiten Album dieser Truppe hören, nicht weniger uneigenständig oder langweilig. Die Death-Metal-Growls von Mathias sind gänzlich  austauschbar, das Songwriting bringt auf einer rasant zusammengeprügelten halben Stunde vielleicht zwei oder drei gute Momente zusammen, doch weitgehend verlieren sich Chthonian auf dieser guten halben Stunde in einem monotonen Death-Metal-Einheitsbrei, der eigentlich keine Sammlung maßgeblich bereichen wird. Einziger Ausnahmetrack ist „Oppose – Enlighten“, der durch cooles Old-School-Flair punkten kann. Der Song „rettet“ das Album auf eine noch durchschnittliche Punktzahl.
5 / 10 (Dorian Gorr)

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