| Heavy Metal
MASS |
Ein Jahr nach „Angel Power“ legten Mass nach. „Swiss Connection“ hat etwas an NWOBHM-Punk-Attitüde eingebüßt und auch die wirklichen Speed-Einflüsse sind zurückgegangen. Eher heavy als schnell, teilweise mit AC/DC-Riffs im Gepäck und diversen Blues-Rock-Solos dabei, versuchen Mass mit ihrem fünften Album einen Repräsentatenstatus für die damals noch frühe Szene Deutschlands zu erlangen. So überzeugend wie das Vorgängeralbum ist „Swiss Connection“ jedoch nicht mehr. Dafür gehen Mass zu viele Kompromisse ein. Schuster bleib bei deinen Leisten, sagt der Volksmund. Mass tun dies nicht. Sie versuchen sich an halbgaren Balladen („Fade Out“) und verhunzen den Ausstieg des Albums mit dem miserabel produzierten „Firebird“, das der Scheibe wohl eine gewisse epische Schlagseite verpassen sollte.
5 / 10 (Dorian Gorr)







