CD-Review: Howl – Full Of Hell

Stoner Sludge

HOWL
Full Of Hell
9 Songs (43:30) / erschienen am 11.5. (Relapse|Soulfood)

Mit diesem Debut aus den USA liefern Howl frischen Doom Sludge Metal und beweisen, dass gut Ding doch Weile haben will, gründete man sich doch schon 2006. Von Anfang an wird mächtig nach vorn gewalzt, mit einer recht ausgewogenen Mischung aus einem fetten Doom-Fundament und drückenden Sludge-Passagen, die jedem Song einen guten Drive verpassen. Besonders am Schlagzeug werden alle Register gezogen. Zu jeder Sekunde weiß der Kerl da genau was er zu spielen hat, um dem Song den letzten Feinschliff zu verpassen und auch jeder noch so kurze Fill sitzt. Am Frontmann gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, allerdings sind auch keine Überraschungen zu vermerken. Aus beiden Genres bildet man hier eine gelungene Symbiose, nichts Großartiges, aber in sich äußerst stimmig. Leider fallen bei mehrmaligem Hören manche Lieder als etwas zu aufgeplustert auf und hätten hier und da zum Wohl der Eingängigkeit etwas kürzer ausfallen dürfen.
7 / 10 (Marcel Reefmann)