CD-Review: Mandrake – Innocence Weakness

Gothic Death Metal

MANDRAKE
Innocence Weakness
12 Songs (50:18) / erschienen am 14.5.
(GreyFall|Soulfood)

Im Prinzip ist es im Gothic-Genre fast schon egal, was man macht. Gehört hat man das eh alles irgendwie schon. Auch Mandrake bilden da keine Ausnahme und so bleibt für ihren Fünfling „Innocence Weakness“ mangels Innovation nur die Bewertung von bekannter Kost übrig. Die schmeckt relativ gut, besonders die männlichen Growl-Parts bilden einen gelungenen Kontrast zur oft allzu lieblichen Stimme von Sängerin Birgit. Die Songs sind unaufdringlich düster und liebäugeln ab und an mit dem Doom-Genre. Leider können die Norddeutschen sich nicht so recht entscheiden, ob sie nun primär die Gothic- oder die härtere Fraktion bedienen wollen, denn für die einen wird es an eingängigen Melodien und für die anderen an noch mehr Mut zu härteren Klängen fehlen. Die wenigen episch anmutenden Momente sind nett, werten das sonst aber leider nur durchschnittliche Album bloß unmerklich auf.
6 / 10 (Miriam Görge)

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