CD-Review: Black Tusk – Taste The Sin
| Sludge
BLACK TUSK
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Kurzes Drumgetrommel und Black Tusk holzen in guter Stoner-Manier nach vorne und drücken aufs Tempo. Gleich zu Beginn fällt aber das heisere Shouten des Sängers negativ auf, positiv hingegen der dunklere, kraftvolle Background-Gesang. Schon nach der dritten oder vierten Nummer stellt sich dann die Ernüchterung ein. Variation? Fehlanzeige. „Way Of Horse And Bow“ bietet dann mal einen Tempowechsel und schleppt sich dem Ende entgegen, das „Unleash The Wrath“ aufnimmt und wirklich entfesselt, kein großer, aber für mich der Höhepunkt des Albums. Auffällig außerdem, wie oft eigene Riffs und Songstrukturen recyclet werden. Bei gerade einmal einer guten halben Stunde Spielzeit stößt dieser Aspekt schon etwas penetrant auf, bemerkt man doch hier und da, dass der Dreier durchaus zu mehr im Stande wäre. Für das nächste Album sollte man sich einen richtigen Sänger suchen und sich ansonsten auf das Spielen der Instrumente konzentrieren.
4 / 10 (Marcel Reefmann)

