CD-Review: Blood Of Kingu – Sun In The House Of The Scorpion

Black Metal

BLOOD OF KINGU
Sun In The House Of The Scorpion
8 Songs (36:24) / erschienen am 24.5.
(Candlelight)

Vorsicht ist geboten: Blood Of Kingu sind keine unbeschriebenen Blätter. Die Band wurde aus der Asche von Hate Forest, einer ukrainischen Band, die offen mit dem Nationalsozialismus kokettierte, geboren. Angeblich hat man die radikalen Ansichten mittlerweile hinter sich gelassen und befasst sich mittlerweile mit den Kulturen der Tibeter, Sumerer und Ägypter. Wir wollen es hoffen, denn musikalisch kann sich das zweite Album der Truppe sehen lassen. Blood Of Kingu verzichten auf plakativen Satanismus-Black-Metal. Stattdessen driften die Songs in kosmische Sphären ab, überzeugen durch den dumpf-betäubenden Gitarrensound und die zum Teil arg zelebrierte Monotonie („Incantation Of He Who Sleeps“) dieser gewollten Black-Metal-Einöde, in der zum Teil auch ordentlich nach vorne geholzt wird. Allerdings sind es nicht diese Parts, die Blood Of Kingu interessant machen. Viel eher sind das die akustischen Tributbekundungen an diese frühen Kulturen, beispielsweise durch Chöre.
7 / 10 (Dorian Gorr)

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