CD-Review: Disbelief – Heal

Death Metal

DISBELIEF
Heal
8 Songs (40:21) / erschienen am 28.5. (Massacre|Soulfood)

Was, schon wieder ein neues Disbelief Album? Mit dem mittlerweile siebten Album in nur zehn (!!!) Jahren sind auch die vielerorts geschätzten Hessen wieder am Start und präsentieren wie gewohnt Death Metal der eher langsamen Sorte.  Dass diesmal im Gegensatz zu den zahlreichen Vorgängern auch bei mir der Funke überspringt, ist angesichts des kaum veränderten Songwriting-Rezepts zwar nicht wirklich sinnvoll zu erklären, Fakt ist aber, dass Disbelief mit „Heal“ eine stark groovende Death-Metal-Platte im Gepäck haben, die sich vor keiner Genregröße verstecken braucht. Zwar ist das Albumcover selbst nicht gerade der Hit, allerdings weiß der klare, jedoch nicht überproduzierte und groovende Sound sofort zu gefallen. So zünden vor allem Songs wie „The Last Force: Attack“ und wissen durch ihren unglaublichen Groove zu begeistern. Auch die etwas flotteren Nummern, wie der Opener „The Eyes Of Horror“, fügen sich gut ins Gesamtbild von „Heal“ ein und bringen zusätzlich Abwechslung in die ansonsten eher schwerfälligen Songs. Somit liefern Disbelief im Jahr 2010 mit „Heal“ ein durchweg überzeugendes Death-Metal-Album ab, bei dem nicht nur eingefleischte Fans zugreifen sollten!
7 / 10 (David Dankert)

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