| Hard Rock
MARK SWEENEY
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Ich bin der lebende Beweis: Auch der größte Fan von Bon Jovi und Konsorten kennt eine Obergrenze, was das erlaubte Maß an Weichspüler im Rockgenre angeht. Der Schweizer Mark Sweeney, der einigen als Crystal-Ball-Fronter ein Begriff sein dürfte, bewegt sich mit seinem zweiten Soloalbum oft hart an der Grenze zum astreinen Kitsch. Zwar gibt es hier und da tatsächlich netten Rock zu hören, den vor lauter poppig-belanglosem Beiwerk herauszuhören, ist allerdings eine Kunst für sich. Und obwohl der gutgelaunte Pop-Rock für sich schon schwer genug zu ertragen ist, setzen die balladesken Stücke dem Ganzen noch die Dornenkrone auf. Selbst Duette mit talentierten Gastvocals können nicht zünden und es kommt einfach nichts dabei rum, von meinem steigenden Unmut mal abgesehen. „All In“, ist für mich leider ein schlechter Bluff.
5 / 10 (Miriam Görge)







