Artikel: Tauthr

Interview mit Mayhemic Destructor (Tauthr)

Alles ist erlaubt!

Die Nordlichter TAUTHR, zum Großteil aus Endstille-Musikern bestehend, legen nach 19 Jahren ihr erstes Album „Life-Losing“ vor. Grund genug, um mit Drummer Mayhemic Destructor zu plaudern.

Text: David Dankert | Foto: Tauthr

Dieser fackelt auch gar nicht lange und erklärt die lange Pause zwischen den Demos und dem Debüt wie folgt:

„Durch unsere Berufs- und Studienwege wurde die Band, die eigentlich recht nah beieinander wohnte, getrennt. Das war dann zeitlich alles andere als leicht machbar. Wir hatten Tauthr aber nie abgeschrieben. Die Band existierte immer weiter.“

Dass drei Endstille-Mitglieder mit dabei sind, machte es zeitlich außerdem schwierig, regelmäßig zu proben. Kontakt zu Sänger Sator, einem langjährigen Kumpel der Band, bestand jedoch durchgehend.
Trotz gewisser Parallelen (vor allem im Riffing) zwischen Endstille und Tauthr, betont der Schlagzeuger zudem die klaren Unterschiede und Abgrenzungen zwischen beiden Bands:

„Endstille ist viel dreckiger, aggressiver und schneller als Tauthr. Bei Tauthr geht es um Atmosphäre. Da ist alles erlaubt. Da gibt es keine Grenzen.“

Beide Bands zusammenzufügen, liegt vielleicht für Außenstehende spätestens seit dem Ausstieg von Endstille-Sänger Iblis auf der Hand, für Tauthr war dies jedoch kein Thema, da „Life-Losing“ zu dem Zeitpunkt der Sänger-Problematik im Haus Endstille schon lange im Kasten war.
Die Verteilung der Konzentration auf die beiden Bands soll in Zukunft problemlos gelingen. Das neue Endstille-Album steht kurz vor der Vollendung und lässt demnach Zeit und Raum, um sich um das Songwriting für ein neues Tauthr-Album zu kümmern, ist sich Mayhemic Destructor sicher.

„Beide Bands werden Priorität haben. Das Schöne bei Tauthr ist, man muss keine Erwartungshaltungen erfüllen. Das Schöne an Endstille ist, dass man schon eine Menge erreicht hat und man die Band weiterbringen will“, so der Trommler.

www.tauthr.com