Interview: Ketzer

Interview mit Executor & Necroculto (Ketzer)

Vorschusslorbeeren

KETZER sind die Protagonisten einer neuen, jungen Kutten-Thrash-Szene. Gitarrist Executor und Bassist Necroculto erklären, wie man sich den Erfolg nicht zu Kopfe steigen lässt.

Interview: Dorian Gorr | Foto: Ketzer

Hallo Executor, hallo Necroculto. Ketzer scheinen derzeit ja in aller Munde zu sein. Wie schafft ihr es, dass euch der Erfolg in dieser Szene nicht zu Kopf steigt?
Necroculto: Natürlich müssen wir das erst einmal sacken lassen, aber ein Stück weit hatten wir das natürlich auch erwartet. Wir kennen unser Potenzial.

Also habt ihr den Erfolg eurer Meinung nach verdient?
Executor: Wir machen jetzt schon Musik seitdem wir elf oder zwölf sind, was heißt da, dass man es verdient hat? Wir haben nicht erwartet, dass die Szene uns so stark unterstützen würde, aber wir wussten, dass die Musik Potenzial hat. Keine Ahnung, ob man das Talent nennt. Wir hatten auf jeden Fall viel Unterstützung von einigen Leuten, die zu dem Erfolg beigetragen haben, indem sie uns halfen oder empfahlen.

Euch kam zugute, dass es derzeit einen regelrechten Trend bei jungen Metalheads zur Kutte und Thrash gibt. Woher kommt bei den jungen Metalheads diese neue Begeisterung für diesen Stil?
Executor: Das weiß ich nicht. Wir empfinden die letzten Jahre wohl nicht als Zeit, in der wieder mehr Leute auf dieses Zeug stehen, weil wir zu der Zeit selbst erst in diese Szene gerutscht sind. Das können wohl eher Leute beurteilen, die schon in den Achtzigern dabei waren.

Auf den bisherigen Lorbeeren werdet ihr euch jetzt bestimmt nicht ausruhen oder?
Necroculto: Wir haben konkrete Pläne für ein neues Album und hängen uns da schon seit einem halben Jahr richtig rein, aber wann genau veröffentlicht wird, möchten wir nicht vorschnell verkünden. Gut Ding will Weile haben.

www.ketzer-thrash.de