CD-Review: Emergency Gate – The Nemesis Construct

Melodic Death Metal

EMERGENCY GATE
The Nemesis Construct
13 Songs (46:47) / erschienen am 30.4. (Twilight)

Nur ein Jahr nach dem Ausbruch aus dem Underground, herbeigeführt durch  ihre dritte Platte „Rewake“, lassen Emergeny Gate wieder von sich hören und wollen mit „The Nemesis Construct“ ihren Platz in der Metalszene weiterhin stabilisieren und festigen. Doch leider muss ich eins vorweg nehmen: Die Münchner können das Erfolgslevel des Vorgängers nicht auf ganzer Strecke halten. Das Scheibchen ist mit dreizehn Tracks zum Bersten gefüllt. Leider fehlen trotz reichhaltiger Füllung die musikalischen Überraschungen, die den Hörer vollends zufrieden stellen würden. Die Herren setzen wieder auf ihr bewährtes Pferd und zwar dem Spiel mit den harten Klängen, gepaart mit Death-Metal-Vocals und den eingängigen Sing-Sang-Refrains. Das Riffing der Scheibe kann man mit ruhigem Gewissen als gelungen bezeichnen. Paradebeispiele sind hierfür der Opener „Alternative Dead End“, „Excite!“ und der darauffolgende Track „As My Bride Cries Blood“. Auch wenn man nicht wirklich vom Hocker gerissen wird, machen die Songs einfach Spaß und das muss man als Band ja auch erst einmal erreichen. Schade ist nur, dass die musikalische Abfolge einfach zu vorhersehbar ist („Nothing To Lose“, „An End To The Age Of Man“). Die stilistische Vielfalt haut zumindest einige Schwankungen nach unten wieder raus. Man sollte die Truppe weiterhin im Auge behalten.
8 / 10 (Jenny Bombeck)