CD-Review: My Own Private Alaska – Amen
| Post-Rock
MY OWN PRIVATE ALASKA
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Was My Own Private Alaska auf ihrem Debüt abliefern ist wirklich mal etwas Anderes und vor allem in diesem Ausmaß völlig Neues. Stellt euch vor, Keane machen keine schnulzigen Pop-Songs mehr, sondern verleihen ihren Liedern stattdessen Tiefgang und heftige Emotionen. Die Musik wird hier nur von Schlagzeug, Gesang und Klavier getragen. Die Melodien sind teils sehr düster und teils auch ein wenig krank und haben immer diese Verzweiflung, die sich auch sehr gut in der gesanglichen Leistung widerspiegelt. Wenn man sich auf dieses Setting eingelassen hat und in die Welt von My Own Privat Alaska eingetaucht ist, wird man belohnt mit einer guten Stunde Musik zwischen Klassik, Danny-Elfman-Soundtracks und noisigen Elementen wie bei Will Haven oder Envy. Aufgeschlossene Hörer, die Musik mit Tiefgang mögen sind hier bestens bedient.
9 / 10 (Heiko Lüker)

