Interview: Audrey Horne

Interview mit Audrey Horne | Ice Dale

Besonderer Stellenwert

Nach dem Erfolg von „Le Fol“ melden sich AUDREY HORNE mit ihrem selbstbetitelten Album zurück. Gitarrist Ice Dale hat das Wort.

Interview: Dorian Gorr | Foto: Bent Rene Synnevåg

Ice Dale, herzlichen Glückwunsch zu dem neuen Album von Audrey Horne. Ihr präsentiert abermals ein Rock-Brett, das ohne die meisten gängigen Klischees auskommt. Inwiefern ist diese Mischung das zwangsläufige Ergebnis aus den Charakteren, die hinter der Band stehen?

Audrey Horne bestehen in der Tat aus unterschiedlichen Individuen. Unser Vorteil ist es, dass wir uns auf der einen Seite ergänzen können und jeder seine eigenen Vorlieben hat, aber wir auch an anderer Stelle einen sehr ähnlichen Geschmack haben und deswegen meist wissen, wohin wir mit der Musik gehen wollen. Wenn man diese beiden Parts miteinander kombiniert, geschieht es fast wie von selbst, dass man einen eigenen Stil entwickelt, auch wenn wir selbst dabei unsere schärfsten Kritiker sind.

Du bist an tausend Stellen gleichzeitig aktiv. Vor allem Enslaved müssen dich doch enorm viel Zeit kosten oder? Wieviel Zeit bleibt da für Audrey Horne?
Das geht schon. Auf Audrey Horne liegt momentan mein Hauptfokus. Natürlich sind Enslaved enorm wichtig für mich, aber bei Audrey Horne bin ich es, der die meisten Songs schreibt. Demnach hat die Band aktuell schon einen etwas anderen Stellenwert für mich und ist mir besonders wichtig.

Ich sprach kürzlich ebenfalls mit King (Ov Hell, ex-Gorgoroth – dg). Der sagte mir, dass ihr auch Pläne habt, ein neues Album mit I aufzunehmen.
Haha, hat er das verraten? Der Stand der Dinge ist wie folgt: Ich und Abbath haben da erst kürzlich drüber gesprochen und ja, wir haben schon einige Ideen dafür. Aber es ist noch nicht so, als wäre wirklich etwas fest geplant. Wir fangen erst einmal an, uns Gedanken zu machen und zu schauen, in welche Richtung wir dieses Projekt tragen können.

www.audreyhornemusic.com

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