CD-Review: Tarabas – Das neue Land

Melodic Death Metal

TARABAS
Das neue Land
12 Songs (75:02) / erschienen am 26.2.
(Trollzorn|Soulfood)

Tarabas haben ihren Charakter bewahrt. Schon auf dem Vorgänger schaffte es die Band Pagan-Stimmung ohne die zu oft bemühten Synthesizer, Geigen und Flöten heranzuziehen. Stattdessen lassen Tarabas melodische Riffs sprechen. Dass dabei trotzdem eine Atmosphäre herauskommt, die den meisten Odin-Jüngern kaum nachsteht, ist der wohl größte Verdienst der Band. Schade ist nur, dass sich Tarabas auf „Das neue Land“ selbst manipulieren. Das Konzept hinter dieser Band wirkt nur frisch, wenn man es auf einem überschaubaren Rahmen dargeboten bekommt. Natürlich ist es löblich, dass die Band ihren Fans auch was fürs Geld bieten will, das Album als solches leidet jedoch unter der monumental, fast komplett ausgereizten Spielzeit. Die Songs sind nicht einprägsam genug, damit man hier den Überblick bewahren kann. Ansonsten ist die Musik toll.
7 / 10 (Dorian Gorr)

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