
Die Kürbisse feiern Silberne Hochzeit
25 Jahre und kein Ende in Sicht: Anlässlich ihres Jubiläums haben sich HELLOWEEN eine Best-Of-Scheibe der besonderen Art zusammengestellt und ihre Klassiker in ein neues Gewand gepresst. Gemeinsam mit Gitarrist Sascha Gerstner und Bassist Markus Grosskopf blicken wir auf die vergangenen 25 Jahre, die Philosophie hinter Deutschlands Power-Metal-Aushängeschild und die brandneue Best-Of-Scheibe „Unarmed“.
Text: Jenny Bombeck | Fotos: Helloween
Helloween ist eine dauerhafte Institution des Heavy Metals, an der kein Liebhaber der harten Klänge so schnell vorbeikommt. Kein Wunder, schließlich darf das musikalische Unternehmen voller Stolz in der Brust seine silberne Hochzeit verkünden. Seit 25 Jahren versorgen Helloween ihre Fans mit satten Power-Metal-Klängen, die nicht nur deutschlandweit mit Freude konsumiert werden, sondern auch den Geschmack der internationalen Hörerschaft treffen. Anlässlich dieses Jubiläums wirft METAL MIRROR zusammen mit Bassist und Urgestein Markus Grosskopf sowie Gitarrist und Nesthäkchen Sascha Gerstner einen Blick auf die vergangenen Jahrzehnte und die aktuelle Situation der überaus sympathischen Kürbisköpfe.
Zurück in die Vergangenheit
Markus Grosskopf ist seit der Gründung im Jahre 1983 mit an Bord und kann 25 Jahre später zufrieden auf eine spannende und vor allem mit Erfolg gespickte Musikerlaufbahn zurückblicken. Innerhalb dieser Zeitspanne hat er mit Helloween 13 Studioalben veröffentlicht und abertausende Auftritte auf dem gesamten Globus gespielt. Trotz dieser mittlerweile gewonnenen Routine merkt man dem Bassisten schnell an, dass er immer noch voll und ganz hinter der Band steht und noch lange nicht die Nase voll davon hat. Es kommt heutzutage immer seltener vor, dass eine Band des Heavy Metals so viele Jahre auf dem Buckel hat und das Ende noch lange nicht in Sicht ist. Markus freut sich deswegen umso mehr über dieses Jubelereignis.
„Seit unseren Anfangstagen haben wir es darauf angelegt, unsere Musik so interessant zu gestalten, dass die Band länger als ein oder zwei Jahre bestehen kann. Helloween hatten die Absicht, sich auf dem Markt durchzusetzen. Dass es wirklich 25 Jahre werden, das konnte keiner von uns absehen. Wir treiben uns selber immer wieder voran und treten uns auch in den Arsch, wenn es sein muss“, gibt der sympathische Musiker die Bandphilosophie preis.
Jeder weiß, dass Erfolg einem nicht gerade in den Schoß fällt und man hart dafür arbeiten muss. Manchmal scheinen die Hürden unüberbrückbar zu sein und die Schweißperlen fließen im Übermaß. Auch das Aushängeschild des deutschen Power Metals musste sich, laut Markus, immer wieder an die Sonnenseite kämpfen.
„Wir hatten viele Höhen und Tiefen und auch auf diese negativen Erfahrungen bin ich gewissermaßen stolz. Man mag es kaum glauben, aber Helloween hatten in den 25 Jahren wirklich verdammt viele Schlaglöcher vor sich, die die Band ins Wanken bringen wollten. Aber wir haben uns immer wieder erholt und uns raus gebuddelt. Das ist eine Tatsache, auf die ich stolz bin. Es geht immer weiter voran. Mittlerweile denkt man, dass passieren kann was will, Helloween lassen sich nicht so schnell unterkriegen.“
Einen schweren Schicksalsschlag mussten die Herren 1993 verkraften, als sie mit dem Album „Chameleon“ ihr, laut den Kritikern, schwächstes Album herausgebracht hatten. Auch die Stimmung innerhalb der Bandmitglieder spitzte sich zu bis Drummer Ingo Schwichtenberg die Band aufgrund psychischer Probleme verließ. Zwei Jahre später tötete sich dieser selbst. Für Markus war dies der prägendste und natürlich auch traurigste Tiefpunkt seiner Karriere.
„Es gab aber auch viele tolle Höhepunkte, die nennenswert sind. Mit am prägendsten ist natürlich die Veröffentlichung unserer ersten Platte, wo man gemerkt hat, dass die Leute wirklich die Scheibe kaufen und die Musikkarriere in Schwung kommt. Mit den Keepers-Scheiben haben wir später noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorne machen können. Das waren schon sehr emotionale Momente für Helloween. Mein ganz persönliches Highlight war aber die „Master Of The Rings“, denn wir standen vor der Veröffentlichung ohne Plattenvertrag da und auch das vorherige Album lief nicht besonders gut. Mit der Masters konnten wir uns schließlich aus dem Dreck ziehen und den Knoten platzen lassen“, blickt der Lockenkopf zurück.
Der ungebrochene Wille
Die Jungs von Helloween scheinen wahre Stehaufmännchen zu sein und haben sich von jeder noch so schweren Krise erholen können. Doch dies ist nicht allein die Quintessenz, um jahrzehntelang den Kampf mit dem so gefürchteten Musikbusiness auf Dauer gewinnen zu können. Helloween gehen als Gewinner hervor, weil sie in sich den ungebrochenen Willen tragen, sich immer wieder voranzutreiben und neue Ideen zu entwickeln, die den Kreis der Kürbisliebhaber erweitern und festigen.
„Musikalisch macht uns die Kraft aus, die wir immer wieder aufbringen. Selbst nach 25 Jahren haben wir immer noch einen ungebrochenen Willen weiterzumachen und stets unser Bestes zu geben. Dabei wollen wir aber nicht stagnieren, sondern auch neue Dinge ausprobieren und neue Ideen entwickeln. Wir sind immer dabei, uns etwas neues auszudenken, auch wenn es nach so einer langen Zeit natürlich nicht einfacher wird. Wir wollen nicht nur neue Platten schreiben, sondern ein komplettes Paket mit Specials entwerfen, die Helloween ausmachen und für den Hörer ansprechend sind“.
Man muss sich schon etwas einfallen lassen, um im Gespräch zu bleiben, ansonsten verschwindet man, schneller als man glaubt, in der Versenkung. Ihr Jubiläum haben Helloween standesgemäß mit ihren Fans im kleinen Kreis gefeiert. Ein Radiosender hatte die Idee, die Band in einem schwedischen Möbelhaus zwischen Vaxholm-Sofas und Klubbo-Tischen vor über 50 biertrinkenden Fans auftreten zulassen. Dies kam so gut an, dass weitere Auftritte in Media Märkten und Saturn-Filialen folgen sollten. Dies ist nur ein Beispiel für den Ideenreichtum, den die Band durch die Jahre entwickelte.
Was sich während der Bandgeschichte noch verändert hat, ist eindeutig die Metalszene per se. Markus ist aber im Gegensatz zu vielen alten Kollegen kein Pessimist. Ganz im Gegenteil, laut ihm muss man nur flexibel auf die Veränderungen reagieren. So erzählt er:
„Man sollte nicht immer zurückblicken, weil man sonst Schwierigkeiten hat, sich an der Zukunft zu orientieren. Natürlich waren die Achtziger damals eine geile Zeit, aber ehrlich gesagt möchte ich heute nicht mehr wie ein 18-Jähriger handeln. Die Szene gewinnt immer wieder neue Fans dazu, die diese logischerweise auch verändern. Das ist ein natürlicher Vorgang. Klar, es ist nicht einfacher geworden. Heute muss man sich schon etwas ausdenken, damit der Plattenumsatz steigt. Wir touren heute wie damals sehr viel und bringen uns mit den Auftritten über die Runden. Uns macht das nichts aus, da wir es gewohnt sind. Der Live-Sektor ist im Heavy Metal mit den Jahren deutlich gestiegen. Man hat mittlerweile neue Märkte wie Indonesien oder Australien. Wir waren sogar schon in Korea und spielen immer mindestens einen Monat lang in Südamerika. Diese Märkte gab es früher teilweise noch gar nicht. Diese Verschiebung auf den Live-Sektor ist eine gute Sache, wenn man fit dafür ist. Es ist einfach aufregend, wenn man am Amazonas spielen darf. Viele Reisen und das Kennenlernen anderer Kulturen öffnen den Kopf, auch wenn ich einige kenne, die viel gereist sind und trotzdem dumm wie Brot sind.“
Aber auch das Besetzungskarussell hat sich einige Male im Hause Helloween gedreht. Dies bringt aber für Markus nicht nur rein negative Aspekte mit sich.
„Man hat an jedem Besetzungswechsel sehr zu knabbern. Man macht das schließlich nicht aus Spaß. Man freut sich aber, wenn ein Neuer hinzukommt und man merkt, dass er richtig Bock darauf hat, mit uns zu zocken. Bei der Masters-Scheibe hat Andi zum Beispiel die Dinge ganz anders gesehen als wir. Er konnte die Band aus der Entfernung viel klarer sehen und hat damit ordentlich Dampf in die Sache gebracht. Ansonsten ist es nicht einfach, sich von Mitgliedern zu trennen, da was vorgefallen sein muss, so dass man nicht mehr miteinander arbeiten kann. Diese Niederschläge muss man auch erst einmal emotional verkraften. Bei uns ist es aber so, dass die Neuzugänge gleich mit eingebunden werden. So schreibt Sascha zum Beispiel seine eigenen Songs, der einen ganz anderen Stil als Roland hat. Jeder hat die Freiheit, ein großer Einfluss für Helloween zu werden. Wir wollen keine Marionette, sondern ein vollwertiges Bandmitglied, das aktiv am Stil arbeitet“, erklärt Herr Grosskopf.
Dieser positive Umgang mit Veränderungen ist eine wichtige Säule für das lange Bestehen der Band. Markus zeigt, dass eine erfolgreiche Band wie Helloween sich auch noch heute immer wieder beweisen muss und nicht alles Gold ist, was glänzt. Nach dieser kurzen Reise zurück in die Vergangenheit, wird es nun Zeit, den Fokus auf die Gegenwart und die aktuelle Veröffentlichung „Unarmed“ zu legen.
Best-Of der besonderen Art
Dieses Mal ziehen die Herren unbewaffnet in den Kampf um die Gunst der Hörerschaft. Die größten Evergreens der Marke „If I Could Fly“ oder „Dr. Stein“ erstrahlen in einem neuen, orchestralen Gewand und gewinnen dadurch eine extra große Portion Charme und Einzigartigkeit. Sascha Gerstner, der 2002 bei Helloween anheuerte und quasi das Nesthäkchen der Band ist, erzählt von der neuen Scheibe und dem Gefühl, bei den Großen mitspielen zu können.
„Wir haben versucht, ein buntes Potpourri der Bandgeschichte zusammenzustellen. Wir wollten die größten Bandhits in einem neuen musikalischen Gewand auf einen Silberling pressen. Es gibt einen roten Faden, der sich von den älteren Alben bis hin zu den neueren Werken zieht. Wir wollten quasi einen Rundumschlag machen, da die Band schließlich nicht nur Fans hat, die seit 25 Jahren die Musik hören. Die jüngere Hörerschaft wollten wir nicht vernachlässigen. Wir verhalten uns ja auch live mit unserer Setlist so, dass alle zufrieden den Konzertsaal verlassen können. Wir sind froh darüber, dass wir eine derartige Vielfalt umsetzen konnten“, erzählt Sascha in Bezug auf die Best-Of-Compilation der besonderen Art.
Helloween sind ein eingespieltes Team und so kam es während der Auswahl der Tracklist auch nicht zu kleineren Streitigkeiten. Laut dem Gitarristen finden im Hause der Kürbisse schon lange keine Zwistigkeiten untereinander mehr statt. Stattdessen herrsche eine lockere und angenehme Atmosphäre. Natürlich sei es schön, wenn ein Mitglied einen Songvorschlag mache und alle anderen immer fröhlich mit einem „Juhu!“ zustimmen würden. Wenn dies nicht der Fall ist, so werde aber stets in einem angemessenen Rahmen diskutiert. So fügt der langhaarige Musiker amüsiert hinzu:
„Streiten ist doch auch einfach langweilig. Wenn es um die Zusammenzustellung einer Best-Of-Scheibe geht, dann gibt es Songs, die einfach offensichtlich auf das Album müssen und auf der Hand liegen. Helloween ohne „Dr. Stein“ und „Future World“ ist zudem einfach für jeden unvorstellbar. Weiterhin haben wir auch ein gutes Management und Produzenten, die mit unserem Chaotentum durch das Leben schreiten und uns den Weg weisen, wenn es sein muss.“
Die Songauswahl war folglich schnell gefunden, dafür waren die Aufnahmen für „Unarmed“ weitaus aufwendiger als für ein normales Studioalbum. Helloween haben sich nicht lumpen lassen und veredelten ihren Silberling mit einer großen Handvoll namhafter Gastmusiker. Auch die Prager Philharmonie wurde gemietet, um „If I Could Fly“ und Konsorten in einem neuen, prunkvollen Gewand erstrahlen zu lassen.
„Man muss die vielen Gastmusiker, die zudem aus verschiedenen Musikgenres kommen erst einmal unter einen Hut bringen. Auch die Arrangements sind wesentlich komplexer als bei anderen Aufnahmen. Matthias Ulmer, der am Piano war, kommt zum Beispiel aus dem Pop beziehungsweise Rock-Bereich. Andreas Becker hat hingegen bei Peter Maffay 15 Jahre lang die Gitarre gespielt und wir haben im ganz großen Stil einige Songs mit einen Orchester aufgenommen. Wenn wir ein Studioalbum aufnehmen, wissen wir in welche Richtung es gehen soll. Bei so vielen musikalischen Einflüssen hingegen, muss man erst einmal die Orientierung finden. Es gab viele Dinge zu tun, viele Puzzleteile, die miteinander zusammengesetzt werden mussten. Dieser Prozess hat sich insgesamt eineinhalb Jahre hingezogen.“
Und trotzdem spaltet das Kunstwerk die Gemüter einiger Fans. Vielen ist die entschärfte Variante zu soft, andere freuen sich über den neu entstandenen Charme der Songs. Dass „Unarmed“ nicht nach Heavy Metal klingen wird, das war allen Beteiligten von vornherein bewusst.
„Dieses Mal wurde ausnahmsweise auf die große Portion an Krach verzichtet. Die Platte ist aber auch kein rein akustisches Album. Es geht einfacher ein wenig ruhiger zur Sache und neue Instrumente kamen zum Einsatz. So haben wir zum Beispiel bewusst auf Double-Bass-Attacken oder Gitarren-Marshall-Wände verzichtet. Der neue, etwas ruhigere Sound macht die Best-Of-Scheibe aus und unterscheidet sie von herkömmlichen Best-Of-Geschichten“, erklärt Herr Gerstner.
Eine Jubiläumstour sei aber nicht geplant, denn die Musiker sind wieder fleißig am Werkeln und richtig heiß darauf, eine neue Heavy-Metal-Scheibe zu schreiben. So arbeite bereits jeder für sich in seinem Kämmerlein an neuen Songs. Erst später treffen sich die Jungs, um gemeinsam am Material zu feilen. Auch im Bezug auf das Songwriting herrsche bei der deutschen Heavy-Metal-Truppe Bandfrieden und Sascha bestätigt, dass jeder seine Ideen mit einbringen kann. Zwar herrsche innerhalb des Bandgefüges eine Hierarchie, die aber nur natürlich sei und nie ausgesprochen oder auferlegt wurde. Besonders das Nesthäkchen ist ein kreativer Kopf, der nicht nur im Bereich des Heavy Metals zu Hause sei. Das energetische Gemüt des Saitenzupfers ist selbst durch die Telefonleitung bemerkbar. Wenn er aber etwas verrücktes oder ausgefallenes machen möchte, so sei ihm natürlich klar, dass er das nicht mit Helloween zusammen verwirklichen könne. Helloween geben die Marschrichtung vor, ohne sich dabei als Diktatoren aufzuspielen.
Und plötzlich ist man mittendrin
Es gibt sicherlich eine Menge Leute, besser gesagt Musiker, die sich einen beruflichen Werdegang a la Sascha Gerstner wünschen. Viele, die für die Musik leben, träumen davon, bei einer großen und vor allem erfolgreichen Band, anheuern zu können. Für viele bleibt dieser Herzenswunsch unerfüllt. Für Sascha hingegen kam diese Erfüllung unerwartet und auch noch heute hat er dieses Erlebnis noch nicht zu einhundert Prozent verdaut. Auf die Frage, ob er vorher ein Fan der Band war, antwortet Sascha auf eine ehrliche und sympathische Weise.
„Wenn ich diese Frage beantworte, mache ich mir oft keine Freunde, weil der Hellowen-Fan gerne hören möchte, dass ich selber der totale Fan bin und ein Traum für mich damit in Erfüllung ging. Dem zweiten Punkt stimme ich auch zu. Für mich ging ein Traum in Erfüllung, in dem Sinne, dass ich das machen kann, was ich schon immer wollte. Ich habe zwar schon vorher bei Bands gespielt, aber nicht so erfolgreich wie jetzt. Ich kann jetzt reisen und aufregende Sachen erleben. Diese Tatsache sprengt komplett meinen Horizont. Das ist für mich ein tolles Geschenk. Aber ich war nie Fan und bin mit einem T-Shirt der Band herumgelaufen. Ich wusste natürlich, wer die Band ist und ich habe einige Jahre gebraucht, um dieses tolle Erlebnis zu verarbeiten. Es ist schwer zu erklären, aber man muss sich mal vorstellen, dass man vorher noch nie in einem Flugzeug gesessen hat und plötzlich ständig mit dem Flieger reist oder noch nie großartig in Hotels gelebt hat und jetzt ist man Dauergast, das sind alles krasse Veränderungen. Meine erste Tournee ging auch gleich nach Südamerika, da erlebt man Eindrücke, die man wirklich verarbeiten muss. Dafür hatte ich aber kaum Zeit, da wir ständig unterwegs sind. Ich habe vorher bei Freedom Call gespielt und habe dadurch Charlie kennen gelernt, der sich später an mich erinnert hat, als der Job bei Helloween frei wurde. Ich habe gar nicht richtig mitbekommen, dass ich in der Band bin. Ich habe mich mit den anderen super verstanden und schwupps war ich drin. Es hat auch nie jemand direkt gefragt, ob ich bei Helloween mitspielen möchte. Erst bei einem Fotoshooting für das Album habe ich gemerkt, dass ich fortan ein Mitglied bin. Die Entstehung von Bands, Songs oder der Musikerkarriere verläuft immer anders als man sich das vorstellt. Das habe ich am eigenen Leib auf lustige Weise erleben dürfen.“
Es kommt immer anders als man denkt. Dieser Spruch beschreibt wohl Saschas Leben ganz gut und so hat er sich diesen zu einem persönlichen Leitspruch gemacht. Wer jetzt glaubt, dass der junge Herr mit der Dinosaurierband Helloween genug zu tun hat, der wird eines besseren belehrt. Trotz der vielen musikalischen Aktivitäten lebt sich Sascha künstlerisch noch anderweitig aus und liebt neben der Musik noch die Fotografie. 2006 hat der ehrgeizige Musiker sogar sein eigenes Aufnahmestudio namens G-Tracks gegründet.
Egal ob alte Bandhasen oder Frischlinge, Helloween haben in vielerlei Hinsicht einen Grund zum Feiern und man kann der sympathischen Band nur das Allerbeste wünschen. Ob irgendwann goldene Hochzeit gefeiert werden kann, das weiß nur der gütige Mann mit dem weißen Bart im Himmel. Eins ist aber sicher, Helloween werden ihre Fangemeinde noch mit dem einen oder anderen Album beglücken. Denn Ermüdungserscheinungen scheinen bei Alt und Jung noch lange nicht in Sicht.
www.helloween.org
Tags: Helloween, Interview, Markus Grosskopf, Sascha Gerstner, Titelstory, Unarmed
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