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Live: Steel Panther

September 27th, 2010

Steel Panther

STEEL PANTHER

19.9. – Köln, Luxor

Text: Dorian Gorr | Foto: Benjamin Gorr

Es ist geballte Ironie: Dank ihrer Parodie der Achtziger-Glam-Szene schwingen sich die STEEL PANTHER problemlos zu den Rockstars auf, die sie ursprünglich klischeehaft persiflierten. Das Kölner Luxor ist nur ein Beleg für diesen Erfolg: Die Karten waren binnen kürzester Zeit gänzlich vergriffen. Entsprechend voll ist es im Inneren des Clubs in der Kölner Innenstadt. Haarspray-Frisuren, Spandex-Hosen und geschminkte Männer und Frauen soweit das Auge reicht – eine Horde Glam-Rocker, die sich zum Aufwärmen zu den Songs von Mötley Crüe und Konsorten feiert. Eine Vorband haben die Jungs jedenfalls nicht nötig.

Die Stimmung explodiert auch so, als die Steel Panther in ihren tuffigen Outfits auf die Bühne schreiten – Kajal, Netzhemden, pinken Stirnbändern, Fransen und eng anliegende Spandexhosen. Die Fans vor der Bühne singen bereits die Songs der Truppe, noch bevor diese überhaupt eine einzige Note gespielt haben. Als die Band mit „Eyes Of The Panther“ loslegt, geht das große Gedränge vor der Bühne los. Sänger Michael Starr baggert die Frauen in der ersten Reihe an, singt aber nebenbei auch absolut fantastisch. Die folgenden anderthalb Stunden entpuppen sich als Mix aus Glam-Konzert und Stand-Up-Comedy-Show. Die Band philosophiert über die Vorzüge von Intimrasuren, gibt Tipps für Erektionsprobleme („The Shocker“) und beschäftigt sich mit asiatischen Prostituierten („Asian Hooker“) sowie korpulenten Sexpartnerinnen („Fat Girl“). Zwischendurch holt Basser Lexi Foxx einen pinken Spiegel heraus. Make-Up-Check. Fürs Auge gibt es auch sonst noch einiges: Auf der Bühne taucht eine Pornodarstellerin auf, die sich erst komplett entblößt und anschließend mit einem Dildo hantiert, während Mötley Crües „Kickstart My Heart“ gecovert wird. „Heavy Metal is awesome!“, freut sich Michael Starr breit grinsend. Die Zuschauer danken es ihm und feiern den Bandhit „Death To All But Metal“ sowie die spontan nachgeschobenen Cover-Songs von Van Halen („Jump“) und Guns N‘ Roses („Paradise City“) bis zur letzten Minute ab. Keine Frage: Der Glam Metal hat eine neue Ikone. Selbst wenn diese eine Parodie ist.

Live: Barther Metal Open Air

September 27th, 2010

Barther Metal Open Air

BARTHER METAL OPEN AIR 2010

20.8. – 21.8. – Barth, Freilichtbühne

Zum 12. Mal fand Ende August das BARTHER METAL OPEN AIR statt. Diesmal mit mehr Bands, 1400 Fans und dennoch fairen Ticketpreisen. Carolin Teubert war vor Ort.

Text & Foto: Carolin Teubert

Freitag, 20. August

Wer erst am Freitag anreist, muss sich schon fast auf die Suche nach einem freien Platz auf dem Campinggelände begeben und dabei beginnen RABENWOLF bereits zur Mittagsstunde. Bei denen steht auch gleich eine große Horde auf der Bühne. Ein paar Fans sammeln sich, um ein wenig in Stimmung zu kommen. Es folgen DEVASTATOR, die ebenfalls eine solide Leistung erbringen. Doch richtig interessant wird es erst bei REQUITAL, denn der Death Metal, den die jungen Bandmitglieder spielen, zeugt von hohem Niveau.

IRRBLOSS überzeugen zum einen mit der Musik, viel mehr aber durch ihre Live-Performance. Es ist schon beeindruckend, was aus dem relativ dünnen Frontmann bei „Norsehorde“ an Gesang herauskommt. Die Schweden legen damit den stimmungstechnischen Grundstein für die folgenden Bands. Und STORMNATT ziehen nach. Auch wenn der Sänger eher einem blutigem Falco gleicht, ist die Musik dennoch sehr gut. Ziemlich routiniert wirkend spielen sie ihr Set herunter, bevor THORNIUM herandürfen. Die Black Metaller haben als erste mit sehr großen Soundproblemen zu kämpfen, die im Verlauf des Festivals noch häufiger auftreten sollen. So wundert es nicht, dass der Sänger nach ungefähr einer halben Stunde das Konzert abbricht. Sehr schade, denn so schlecht war der Auftritt nicht. Aber so haben NIDHÖGG immerhin mehr Zeit zum Aufbauen. Anschließend genießen sie den Heimvorteil. Vor allem „Siegeszug der Götter“ fungiert abermals als Publikumsfänger. EIS überraschen hingegen damit, dass sie ohne Kostüme auf die Bühne gehen und dass das Keyboard diesmal mitten auf der Bühne aufgebaut wird. Mit „Galeere“ startet die Band in einen soliden Auftritt. Ein besonders schöner Abschluss ist schließlich „Kainsmal“ und dessen Gedicht als Outro. Dass da eine Zugabe ausbleibt, ist zu verkraften.

GERNOTSHAGEN bieten an dem Black-Metal-lastigen Abend schließlich die nötige Portion Pagan Metal. Der Gig der Thüringer bietet eine gute Mischung aus alten und neuen Songs. Nach „Dem Skirnir zu Ehren“ betreten HELLSAW die Bühne. Die Österreicher bieten dem Publikum eine Menge Bewegung. Der Sänger grölt was das Zeug hält, hin und wieder singen die Gitarristen einfach mal mit oder posieren. SARGEIST sind dann noch einen Zacken authentischer. In Mönchskutten gewandt und blutverschmiert stehen die Finnen auf der Bühne und spielen Songs wie „ Black Treasures Of Melancholy“ und „Empire Of Suffering“.

ANGANTYR bieten zur späten Stunde eine kleine Feuershow und schon ist es 2 Uhr nachts. Der Gedanke daran, dass in zehn Stunden bereits die nächste Band beginnt, hält nicht viele vom Feiern ab.

Samstag, 21. August

Mit AMOK VEDAR beginnt der zweite Tag. Und es ist ein Konzert, wie es so in Zukunft nicht mehr sein wird, denn die Band gab bereits einige Wochen vorher bekannt, dass sie eine andere Richtung unter anderem Namen einschlagen wird. Bei MODER hingegen springt der Funke zum Publikum kaum über. Erst bei AHNENGRAB taut die Menge langsam wieder auf.

Eine richtige Neuheit gibt es auf dem diesjährigen Barther Metal Open Air auch. Zuvor hatte noch nie eine Thrash-Metal-Band dort gespielt. Mit LOST WORLD ORDER ändert sich das. Hinter dem Bandnamen verstecken sich fast alle Mitglieder der Band Eis, die hier gänzlich andere Musik spielen. Songs wie „Welcome To The Slaughterhouse“ sind eine gelungene Abwechslung auf diesem Festival.
FIMBULVET sind hingegen etwas ruhiger, aber dennoch gut. Die Pagan-Metaller scheinen fast zu routiniert zu spielen. Bei den Holländern TOXOCARA ist der Auftritt ebenfalls rundum gelungen. Doch erst TODTGELICHTER stechen wieder richtig heraus. Nicht nur durch die komplett weißen Kostüme, auch musikalisch ist der Auftritt sehr ansprechend. Vor allem die Stimme der Sängerin ist sehr markant und die Band nutzt auch gleich mal die Gelegenheit, Songs vom kommendem Album zu präsentieren. LIVIDITY hat die wohl lustigsten Fans vor der Bühne, es wird sehr ausgelassen zum Death Metal getanzt. ADORNED BROOD konzentrieren sich anschließend auf ihr „Noor“-Album. Beim „Drunken Sailor“ schunkeln etliche Zuschauer mit. Auch ein paar Songs des neuen Albums „Hammerfeste“ sind dabei.

THE VISION BLEAK überzeugen durch eine unglaubliche Eleganz des Sängers. Die Stimme ist markant und „Carpathia“ verpasst einem eine Gänsehaut. Arg unter Zeitproblemen stehen HELRUNAR, da sie mit einiger Verspätung in ihr Set starten. Vorwiegend werden Songs von „Frostnacht“ gespielt, aber auch sie nutzen den Auftritt, um auf ihr neues Album aufmerksam zu machen. Bitterer Nachgeschmack: der langjährige Live-Bassist Sin spielt an diesem Abend das letzte Mal bei Helrunar, da er sich in Zukunft auf seine anderen Bands konzentrieren möchte.

Das Barther Metal Open Air neigt sich dem Ende entgegen. Zum Abschluss kommen BEHEXEN auf die Bühne. Diesmal ohne Mönchskutten (es handelt sich hierbei um die Mitglieder von Sargeist), aber dennoch mit viel Blut liefern die Finnen eine gute Show ab. Für viel Stimmung reicht die Energie jedoch nicht mehr. Viele Zuschauer scheinen bereits zu müde zu sein – es ist entschuldbar, wenn man bedenkt, dass es bereits 1 Uhr früh ist.

Danach verläuft es sich auf dem Campingplatz, der mittlerweile schon zu einer Müllhalde geworden ist. Am nächsten Morgen sind die meisten Besucher verschwunden, der Müll ist jedoch noch da. Dieses Problem wird wohl nie in den Griff zu bekommen sein. Weitere Kritik lassen die leider zu hohen Preise für Essen zu. Auch der Sound nervte bei einigen Bands. Bedenkt man allerdings, dass es sich beim Barther Metal Open Air um ein Low-Budget-Festival handelt, sind diese Kritikpunkte alle halb so schlimm. Solange die Ticketpreise auf einem ähnlich günstigen Niveau bleiben, ist das alles zu verkraften. Eines muss man dem Barther Metal Openair nämlich lassen: Es ist ein sehr friedliches Festival mit familiärer Stimmung. Hoffen wir, dass es so bleibt.

CD-Review: Odroerir – Götterlieder II

Juli 14th, 2010

Folk Metal

ODROERIR
Götterlieder II
7 Songs (62:57) / erscheint am 28.5.
(Einheit)

Mit dem zweiten Teil der „Götterlieder“ bieten die Vollzeit-Heiden aus Thüringen ein weiteres Mal hervorragenden Nachhilfe-Unterricht in germanischer Sagenkunde. Fünf Jahre nach dem ersten Teil kommen nämlich auch diese „Götterlieder“ nicht ohne alle gängigen, inflationär gebrauchten Textklischees aus. Von ‚Heimdall’ über ‚Bifröst’ bis hin zum ‚Allvater’ ist alles dabei; die Texte gleichen einem Mythologie-Glossar. Doch so richtig stört das eigentlich nicht. Odroerir ziehen dieses Konzept nämlich beinhart durch und verpacken es oft mehr in Folk- als in Metal-Klängen. Das Resultat: Es wirkt authentisch. Ich kaufe den Jungs dank der Musik ab, dass sie mit ihren Mittelalter-Roben nicht auf billiger Image-Mission sind, sondern an das, was sie da fabrizieren, glauben. Und das können heute nur noch die wenigsten Heiden-Bands von sich behaupten.
7 / 10 (Dorian Gorr)

CD-Review: Mark Sweeney – All In

Juli 14th, 2010

Hard Rock

MARK SWEENEY
All In
12 Songs (47:23) / erschienen am 28.5.
(Pie Music|Alive)

Ich bin der lebende Beweis: Auch der größte Fan von Bon Jovi und Konsorten kennt eine Obergrenze, was das erlaubte Maß an Weichspüler im Rockgenre angeht. Der Schweizer Mark Sweeney, der einigen als Crystal-Ball-Fronter ein Begriff sein dürfte, bewegt sich mit seinem zweiten Soloalbum oft hart an der Grenze zum astreinen Kitsch. Zwar gibt es hier und da tatsächlich netten Rock zu hören, den vor lauter poppig-belanglosem Beiwerk herauszuhören, ist allerdings eine Kunst für sich. Und obwohl der gutgelaunte Pop-Rock für sich schon schwer genug zu ertragen ist, setzen die balladesken Stücke dem Ganzen noch die Dornenkrone auf. Selbst Duette mit talentierten Gastvocals können nicht zünden und es kommt einfach nichts dabei rum, von meinem steigenden Unmut mal abgesehen. „All In“, ist für mich leider ein schlechter Bluff.
5 / 10 (Miriam Görge)

CD-Review: Mammutant – Atomizer

Juli 14th, 2010

Industrial Death Metal

MAMMUTANT
Atomizer
12 Songs (44:44) / erschienen am 28.5.
(Massacre|Soulfood)

Eine Horde verkleidete Außerirdischer von einem fernen Planeten auf dem Weg die Erde zu terrorisieren. Manch einem Metal-Fan kommt diese Story vielleicht bekannt vor – sei  es von den Eurovisionären Lordi oder den Kult-Klingonen GWAR. Die Story ist in jedem Fall interessant und rettet über eher unspektakulären Death Metal mit Industrial-Touch hinweg. Sie hebt die Musik in eine ganz andere Dimension. Als Soundtrack zu einem interstellaren Spaceshuttle-Flug oder der geplanten Invasion der Erde ist das mehr als passend. Doch nimmt man Captain Kirk und Co. die ganzen Special Effects steht er auch blöd da. So ist die Musik ohne den Bonus eher Durchschnitt. Als Anspieltipps seien trotzdem der Titeltrack und „Take No Prisoners“ genannt.
7 / 10 (Elvis Dolff)

CD-Review: Magica – Dark Diary

Juli 14th, 2010

Melodic Metal

MAGICA
Dark Diary
11 Songs (42:44) / erschienen am 28.5.
(AFM|Soulfood)

Obwohl die Rumänen Magica mit ihrem „Dark Diary“ bereits ihre fünfte LP auf den Markt bringen, muss ich gestehen, dass ich noch nie was von dem Quintett um Frontdame Ana Mladinovici gehört habe. Wirklich schade, hat der pompöse, symphonische Melodic Power Metal der Band doch sehr viel schönes, was man von vielen anderen namhafteren Sparten-Kollegen in letzter Zeit nicht immer behaupten kann. Besonders die Energie, mit der die Band zu Werke geht, spricht für sich, die kraft- und druckvollen Songs stehen hier eindeutig im Vordergrund, auch wenn man sich bisweilen maßvoll in genretypischen Härtegrenzen aufhält. Anas Vocals sind nicht zu sehr engelhaft, und obwohl die ein oder andere Passage etwas unglücklich klingt, ist der Gesang ein dickes Plus der Scheibe, ganz zu schweigen von den absolut eingängigen Hooks in Songs wie „Tonight“. Magica hätten sich ein wenig mehr Popularität dank dieser Scheibe eindeutig verdient.
7 / 10 (Miriam Görge)

CD-Review: Lightning Swords Of Death – The Extra Dimensional Wound

Juli 14th, 2010

Black Metal

LIGHTNING SWORDS OF DEATH
The Extra Dimensional Wound
8 Songs (44:08) / erscheint am 21.5.
(Metal Blade|Sony)

Der Bandname ist eigentlich eine passende Metapher für die Riffs, die diese Finsterlinge aus dem sonnigen Los Angeles auf die Menschheit loslassen. Druckvoll produziert klirren hier die Saiten, als würden Schwerter aufeinander prallen. Sound und Umsetzung erinnern dabei teilweise an eine thrashige Variante der schwedischen Watain, deren antikosmische Stimmung aber nicht eingefangen wird. Lieber vertraut man hier auf die rotzige Härte des schwarzen Thrash Metals, der in Kombination mit den kalten Riffs einen mal majestätischen, mal dreckig-rohen Eindruck hinterlässt. Mir fehlt dem Album nur etwas die Geradlinigkeit, der Ansturm auf das übergeordnete Ziel. Oft scheint die Band in den eigenen Songs verloren zu sein, ohne ihr Gesamtkonzept im Kopf zu haben.
6 / 10 (Dorian Gorr)

CD-Review: Korzus – Discipline Of Hate

Juli 14th, 2010

Thrash Metal

KORZUS
Discipline Of Hate
12 Songs (41:45) / erschienen am 4.6.
(AFM|Soulfood)

In bester Tradition brasilianischen Thrash Metals leben auch Korzus 2010 wieder neu auf. Vom Stile kommt man aber mehr aus den Fußstapfen von Slayer oder Exodus; Korzus klingt moderner und glatter als die Landsmänner  Sepultura oder Overdose. „Discipline Of Hate“ ist Old School Thrash mit der nötigen Portion Modernität und Witz. Nur leider fehlt der endgültige Aha-Effekt, sodass die Platte wenig Erinnerungswert hat. Alles schon gehört und nicht wirklich neu. Hier wurde nichts falsch gemacht, aber auch sehr wenig riskiert: viel Power, die am Schluss aber leider recht stumpf wirkt und verpufft. Schade!
5 / 10 (Elvis Dolff)

CD-Review: Istapp – Blekinge

Juli 14th, 2010

Black Metal

ISTAPP
Blekinge
10 Songs (38:14) / erschienen am 4.6.
(Metal Blade|Sony)

Istapp haben der Sonne den Krieg angesagt. Mit eiskalten Riff-Blizzards attackieren die schwedischen Kriegsherren das Licht. Leider schwächt der Sturm, den Istapp anfangs noch mit ihrem schnellen, teils melodischen Black Metal entfesseln, mit zunehmender Spielzeit immer weiter ab. Das Trio wäre gut damit beraten, zwischenzeitlich den Wind auch einmal aus einer anderen Richtung wehen zu lassen. Nach mehreren Hochgeschwindigkeits-Nummern, die nicht schlecht sind, sich aber zu sehr ähneln, horcht man meist nur noch aufmerksam auf, wenn dieses platt getretene Schema durchbrochen wird.
6 / 10 (Dorian Gorr)

CD-Review: Fatal Embrace – The Empires Of Inhumanity

Juli 14th, 2010

Thrash MetalFATAL EMBRACE
The Empires Of Inhumanity
12 Songs (48:26) / erschienen am 4.6. (Metal Blade|Sony)

Fatal Embrace sind mir sympathisch. Und zwar deswegen, weil diese Band mit jeder Faser ihres Daseins ausdrückt, dass sie weiß, wo ihre eigenen Grenzen liegen. Fatal Embrace träumen nicht vom großen Durchbruch und gefüllten Stadien. Diese Berliner wollen nur eines: Guten Thrash Metal spielen. Und das gelingt der Truppe nach 17 Jahren Erfahrung mühelos. Irgendwo zwischen Sodom, Kreator und Tom-Araya-Gedächtnis-Schreien finden sich Fatal Embrace anno 2010 wieder. Innovation ist dabei kein Schlagwort, mit dem man „The Empire Of Inhumanity“ auszeichnen könnte, aber das Album hat mehr als nur einen packenden, zum Headbangen anregenden Thrash-Riff dabei. Für mehr wird es vermutlich nie reichen, aber das muss es ja auch nicht. Die Musik macht Spaß und zollt dem Thrash Tribut. Fatal Embrace haben nichts anderes bezweckt.
7 / 10 (Dorian Gorr)