Posts Tagged ‘Sodom’

Feuer frei: Die Metalnews des Tages – 16. Februar 2012

Februar 16th, 2012

 

Asphyx feiern Videopremiere von "Deathhammer"

Asphyx feiern Videopremiere von "Deathhammer". (Foto: D. Dumancic)

1. Asphyx feiern Videopremiere

Die holländischen Death-Metaller feierten heute die Videopremiere ihres Songs “Deathhammer”, der auf dem am 27. Februar erscheinenden Album drauf sein wird.

2. Slash gibt Album-Titel und -Artwork bekannt

Der Gitarrengott und ex-Gunner Slash hat den Titel und auch das Artwork seines neuen Albums bekannt gegeben.

3. Dead Congregation und Naglfar auf dem PartySan Open Air

Das PartySan Open Air verkündet zwei weitere Neuzugänge.

4. Sodom schreiben schon wieder neue Songs

Die Ruhrpott-Thrasher haben bekannt gegeben, dass sie sich schon wieder im Studio befinden. Der Nachfolger von “In War And Pieces” soll im Mai aufgenommen und im Spätsommer veröffentlicht werden.

5. Dong Open Air quasi komplett

Die Veranstalter vom Dong Open Air haben uns wissen lassen, dass das Line-Up des Dong Open Airs so gut wie komplett ist. Der Vorverkauf für das Festival wird am 26. Februar starten. Unser Tipp: Reserviert eure Karte rechtzeitig. In den vergangenen Jahren war das Festival stets binnen kürzester Zeit ausverkauft.

Feuer frei: Die Metalnews des Tages – 01. Februar 2012

Februar 1st, 2012

1. Psycroptic stellen neues Album im Stream zur Verfügung

Psycroptic stellen ihr kommendes Album “The Inherited Repression” als Stream zur Verfügung.

2. Enthroned melden sich zurück

Nach zwei Jahren melden sich Enthroned mit einem neuen Album zurück. Der Longplayer trägt den Titel “Obsidium” und erscheint in Europa am 20.03.2012.

3. Obscura auf Tour

Nachdem im vergangenen Jahr mit “Omnivium” ihr drittes Album erschienen ist, kommen die Tech-Deather Obscura auf ausgedehnte Europa-Tour. Um euch schon mal einzustimmen gibt es für die komplette Tour einen Trailer.

4. Neues Sodom-Album in Sicht

Sodom stecken derzeit im Songwriting zu ihrem nächsten Album und werden sich nach eigener Aussage im Mai ins Studio begeben, um mit den Aufnahmen zu beginnen – als Veröffentlichungszeitraum ist der Spätsommer 2012 angepeilt. Zudem ließ Frontmann Tom Angelripper jüngst verlauten, dass die Band 30. Geburtstag mit einer speziellen Show sowie einer Box mit alten DVDs feiern wolle.

5. Children Of Bodom beginnen mit neuem Songwriting im Mai

Children Of Bodom werden im kommenden Mai mit dem Songwriting für ihr nächstes Album beginnen.  Bassist Henkka T. Blacksmith äußert sich dazu:
“Wir werden die aktuelle Tour durch Nordamerika abschließen und dann geht es zurück nachhause. Im Mai fangen wir dann mit dem Songwriting für das nächste Album an und dann geht es im Sommer wieder auf Tour, wobei wir gleichzeitig weiter an neuen Songs arbeiten werden. Hoffentlich können wir bereits Ende des Jahres mit den Aufnahmen beginnen.”

Feuer frei: Die Metalnews des Tages – 3. Januar 2012

Januar 3rd, 2012

 

Machine Heads Phil Demmel heiratet

Im Liebesglück: Phil Demmel (zweiter von links) (c) www.machinehead1.com

1. Machine Heads Phil Demmel heiratet

Phil Demmel, Gitarrist von Machine Head, befindet sich im Liebesglück und gab pünktlich zum neuen Jahr seine Verlobung bekannt. Die Herzensdame ist keine unbekannte: Marta Peterson von Bleeding Through. Die beiden waren sich auf der gemeinsamen Australien-Tour näher gekommen.

2. Krisiun und Turbonegro sind für das RockHard Festival bestätigt

Das an Pfingsten im Gelsenkirchener Amphitheater stattfindende RockHard Festival hat bereits zur Weihnachtszeit mit Krisiun und Turbonegro zwei Billing-Neuzugänge verkündet.

3. Van Halen live in New York?

Gerüchten zufolge spielen die Rocklegenden ein Konzert im berühmt-berüchtigten Café Wha? Ein neues Album steht ebenfalls in den Startlöchern.

4. Winds Of Plague sind Support für Caliban

Nachdem All That Remains als Support für die bevorstehende Caliban-Tour absagen mussten, springen jetzt Winds Of Plague ein.

5. Sodom sind für das Metalcamp bestätigt

Die Ruhrpott-Thrasher werden 2012 beim slowenischen Metal-Urlaub mit dabei sein.

 

Sodom Tourdates

Juli 21st, 2011

Sodom werden diesen Sommer ausgiebig Deutschland und andere Teile Europas besuchen.

23.07.2011 (D) BERTINGEN / Rock Unter den Eichen Festival
05.08.2011 (D) WACKEN / Wacken Open Air
13.08.2011 (FIN) OULU / Jalometalli
20.08.2011 (D) DINKELSBUEHL / Summer Breeze
27.08.2011 (D) WÖRRSTADT / Neuborn Open Air Festival
17.09.2011 (PL) KATOWICE / Mega Club
07.10.2011 (D) LICHTENFELS / Way Of Darkness
14.10.2011 (D) STRAUBING / Metal Invasion Festival
21.10.2011 (D) ESSEN / Endzeit Festival
24.11.2011 (GR) THESSALONIKI / Eightball Club
25.11.2011 (GR) IOANNINA / Boxx Club
26.11.2011 (GR) ATHENS / An Club
27.11.2011 (CY) NICOSIA / Avlea Live Stage
17.12.2011 (D) KASSEL / Hot Spot

Sodom: TV-Spot mit Roberto Blanco

März 2nd, 2011

Sodom haben sich mit Schlagersänger Roberto Blanco zusammengetan, um einen TV-Spot für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft zu produzieren.

Live: Sodom in Bochum

Februar 27th, 2011

Sodom live

SODOM
(+ DIE HARD + WORTMORD)

17.2. – Bochum, Zeche

Text & Foto: David Dankert

Dieser Winter war für NRW-Verhältnisse nicht so prall gefüllt mit guten Konzerten, wie man es aus vorherigen Jahren gewöhnt war. Umso überraschender, dass die Bochumer Zeche bei weitem nicht rappelvoll ist, was angesichts der Tatsache, dass Sodom quasi ein Heimspiel geben, schon etwas verwunderlich ist. Doch der Reihe nach:
Beim Betreten der Zeche lärmen bereits WORTMORD vor sich hin. Den Supportslot haben sie angeblich zugelost bekommen. Dass zufällig Ex-Sodom-Klampfer Grave Violator bei Wortmord tätig ist, scheint da ein besonders großer Zufall zu sein. Nichtsdestotrotz ist der Gig mit dürftigem deutschen Thrash nicht wirklich überzeugend.
DIE HARD können mit ihrem stark von Venom beeinflussten Thrash Metal zwar ein paar mehr Köpfe zum Mitnicken bewegen, der katastrophal undifferenzierte Sound verhindert jedoch mehr, weswegen nicht einmal das Venom-Cover „Countess Bathory“ euphorische Reaktionen hervorrufen kann.

Um Punkt 21 Uhr stehen SODOM parat und werden lauthals mit Sprechchören in Empfang genommen. Mit dem Opener und zugleich Titeltrack der neuen Platte „In War And Pieces“ lässt sich die Zeche auch nicht lange bitten und gibt Vollgas. Sodom präsentieren sich in absolut bester Laune, weswegen es nicht mal eine Minute dauert, ehe der Funke auf das Publikum überspringt. Als Tom auch noch Klassiker wie „Nuclear Winter“ ankündigt und die Fans dazu anfeuert zu diven, um südamerikanisches Flair zu erzeugen, ist es endgültig um die Zeche geschehen. Song für Song entern etliche Thrasher die Bühne, bangen, diven und grölen die Texte ins Mikro, sodass sogar Sodom selbst überrascht sind. Das Ganze gipfelt in einem von Tom spontan ausgerufenen Stagedive-Wettbewerb, ehe wieder Klassiker á la „Blasphemer“ (doppelt so schnell) oder das leider ziemlich in den Sand gesetzte „Bombenhagel“ das Konzert beenden.

Sodom: Lokale Bands als Support gesucht

Januar 19th, 2011

Sodom geben Nachwuchsbands die Chance, sich als Support für die gestandenen Thrash-Metal-Veteranen zu beweisen. Folgendes Statement ließ Bandchef Tom Angelripper verlauten:

“Ich habe schon vielen kleineren Underground Bands die Chance gegeben, sich vor größerem Publikum zu präsentieren und das möchte ich auch im Rahmen der “In War and Pieces” Tour machen. Wir machen in insgesamt 15 verschiedenen Städten halt, was bedeutet, das wir nach 15 verschiedenen “Local Supports” suchen. Wer in einer Band spielt und sich gerne für einen Support Slot bewerben möchte, der sollte eine Mail an tom@sodomized.info oder martin@deathsquad.de senden. Wichtig ist mir, das die Bands stilistisch zu uns passen. Ihr braucht keine CD, Demos oder Mp3 Files senden. Es reicht eine kurze Bandinfo mit Verweis auf die Myspace Seite. Bitte achtet darauf, das ihr EINE Stadt angebt, in der ihr den Thrash-Reigen eröffnen wollt. Bis zum 27.01.2011 nehmen wir Bewerbungen an und am 30.01.2011 werden wir über die Sodom und Deathsquad Seite die Gewinner bekannt geben. Klar ist, das wir etwas vorsortieren werden (eine z.b. Power Metal Band macht als Support wenig Sinn…) ehe wir dann alle Bewerbungen in einen Topf werfen und die Gewinner entsprechend ziehen. Das soll die Chancengleichheit wahren, damit sich am Ende niemand verarscht vorkommt oder meint, das wir diese Slots nach Vitamin B Faktor vergeben”!

Hier die Tourdaten:

07.02. D-Saarbrücken – Garage
15.02. D-Aschaffenburg – Colos-Saal
16.02. D-Hamburg – Markthalle
17.02. D-Bochum – Zeche
18.02. D-Erfurt – Centrum
19.02. D-Herford – X
20.02. D-Ludwigsburg – Rockfabrik

Quelle: SPV


Neuer Sodom-Schlagzeuger gefunden

Dezember 9th, 2010

Der neue Mann am Sodom-Schlagzeug scheint gefunden zu sein. Infos zu Markus “Makka” Freiwald gibt es noch keine, ein Bild zeigt den Drummer jedoch in Mitten seiner neuen Bandkollegen. Wer “Makka” ist, was er vorher gemacht hat und wie er zu Sodom fand, das soll in Kürze auf der Sodom-Homepage bekannt gegeben werden. Über die Gründe für den Split von Sodom und Langzeit-Drummer Bobby Schottkowski wird derweil in Fankreisen noch immer gerätselt. Die Band hatte Anfang Dezember auf ihrer Webseite verlauten lassen, dass man aufgrund “privater und persönlicher Gründe” die Zusammenarbeit einvernehmlich eingestellt habe.

Quelle: Sodom

Sodom und Bobby Schottkowski gehen getrennte Wege

November 30th, 2010

Interview mit Tom Angelripper (Sodom)Eine sehr überraschende Wendung im Sodom-Camp: Nach 16 gemeinsamen Jahren macht das Thrash-Trio ohne Schlagzeuger Bobby Schottkowski weiter. Heute veröffentlichten Tom Angelripper und Gitarrist Bernemann folgendes Statement:

Nach persönlichen und privaten Problemen zwischen Tom und Bobby wurde im gegenseitigen Einverständnis das Ende der Zusammenarbeit Sodom`s mit dem Schlagzeuger Bobby Schottkowski beschlossen. Tom und Bernemann werden sobald wie möglich einen Ersatzdrummer bekannt geben. Die Shows werden ab Januar, wie geplant, durchgeführt und auch die anstehende Tour im Februar wird auf jeden Fall stattfinden. Bis dahin werden wir den neuen Drummer eingearbeitet haben.

Quelle: Sodom-Webseite

Interview: Sodom – “Macht der Worte?”

November 29th, 2010

Sodom - Interview mit Tom Angelripper

Macht der Worte?

Krieg, Ungerechtigkeit und Kinderschänder: SODOM sind auf ihrem neuen Album nicht weniger wütend als zuvor. Noch immer schreibt sich Sänger und Bassist Tom Angelripper die Wut über die Welt von der Seele. Doch kann man mit sozialkritischen Texten überhaupt noch etwas bewegen? Ein Gespräch mit dem Ruhrpott-Urgestein bringt Klärung.

Text: Dorian Gorr | Fotos: SPV

Tom Angelripper ist kein Gelehrter. Er ist kein Politiker und auch kein Wissenschaftler. Er ist die Stimme des Volkes. Ein Sprachrohr für die Arbeiterklasse, zu der er sich noch heute zählt, obwohl er mit Sodom schon längst den internationalen Durchbruch in der Metal-Szene geschafft hat. Wäre der Mittvierziger mit den langen Haaren nicht Profimusiker geworden, er würde vermutlich noch heute „unter Tage“ schuften oder wie viele seiner ehemaligen Kollegen arbeitslos sein und von Hartz IV leben. Ein Leid, dass Tom im Alltag ständig mitkriegt. Es ist jene soziale Ungerechtigkeit, mit der sich der Sodom-Boss nicht abfinden mag. Gegen diese wettert er – auch auf dem neuen Album „In War And Pieces“.

„So Texte wie ganz am Anfang, diese Klischeetexte, die sagen nichts aus. Das gefällt mir nicht. Ich würde nicht mal sagen, dass meine Texte sozialkritisch sind. Ich beschreibe nur all das, was mir auf‘n Sack geht“, nuschelt Tom mit Original-Ruhrpott-Akzent in den Hörer.

Inspiration findet er zuhauf in den Medien. Das Unleid als Inspirationsquelle für die eigene Musik. Die Konflikte der Welt als Vorlage, um wütenden Thrash Metal zu fabrizieren.

„So schlimm es klingt, aber für mich ist der Krieg natürlich Inspiration. Ich beschreibe auf meine Art und Weise den Zustand der Welt. Das reicht vom Israel-Palästina-Konflikt bis hin zu Kinderschändern. Diese ganzen Sachen, die einen so richtig ankotzen. Man braucht ja nur die Zeitung aufschlagen, da findet man genug Scheiße.“

Doch kann Musik heute noch etwas bewegen? Fungieren die Texte der (erweiterten) Rock-Musik noch immer als Sprachrohr einer wütenden Generation oder sind sie längst zur Belanglosigkeit verkommen? Der Sodom-Boss ist ehrlich:

„Man kann nichts ändern, aber immerhin habe ich ein Ventil. Ich kann den Scheiß aus mir rausschreien. Es muss Leute geben, die den Finger heben. Und das können die Musiker sein. Meine Wut merkt man dem Gesang richtig an. Gerade auf der neuen Platte. Aber auch wenn man nichts ändert, sollten die Texte ordentlich sein. Sonst bin ich nicht zufrieden.“

SODOM UND DAS WÖRTERBUCH

Der Text ist genau so wichtig wie die Musik – das ist Toms Statement. Dass es einem Großteil seiner Hörerschaft ganz anders gehen wird, weiß er jedoch auch.

„Natürlich achten die Leute in erster Linie auf die Musik. Damit werden die als erstes in Berührung gebracht, aber ich weiß auch, dass es viele gibt, die sich mit den Texten auseinandersetzen. Ich kriege das doch bei unseren Shows mit. Da werde ich nach den Shows angesprochen, was denn dieser und jener Text aussagen soll. Und manche von den jungen Kids, die sich Sodom anhören, sitzen dann später zuhause mit einem Wörterbuch und entschlüsseln meine Texte. Man kann schon zum Nachdenken anregen“, so Tom.

Sein Ziel sei es jedoch nie primär gewesen, die Leute zu erreichen. Letztlich wolle er nur seine eigenen Gedanken zu Papier bringen.

„Wäre es mein Hauptziel, Leute zu beeinflussen, dann würde ich anders schreiben. Meine wirkliche Meinung findet man in den meisten Texten gar nicht. Auch nicht zwischen den Zeilen. Ich beschreibe meist nur.“

Dennoch: Auch wenn die Texte seine Meinung über Krieg, Gewalt und Bombenhagel nicht preisgeben, in den Interviews bezieht der Gelsenkirchener stets Stellung.

„Natürlich bin ich irgendwo ein politischer Mensch. Sich überall herauszuhalten, das wäre mir zu einfach. Mein Umfeld hat mich dafür zu sehr geprägt, als dass ich einfach nur resigniert zuschaue. Die Welt ist nicht gerecht, da darf es nicht soweit kommen, dass es einem einfach nur egal wird“, ist sich der Angelripper sicher.

„EIN BISSCHEN PANNE…“
Paradoxerweise waren es gerade Sodom, die sich einst in Militäruniform und mit Panzer ablichten ließen. Die Fotosession zu „M-16“ (2001) ist Tom auch heute noch lebhaft in Erinnerung:

„Ich gebe zu, das war vielleicht ein bisschen panne von uns. Die Bilder hatten eine eigene Ästhetik, deswegen gefielen sie uns. Letztlich ist es aber schon ein bisschen bekloppt, sich für ein paar Bandfotos so einen Stahlhelm aufzusetzen. Das war in der Tat ein Fehlgriff, auch wenn es zu dem sonst sehr geilen Album konzeptionell passte. Damals dachten viele, dass wir den Krieg glorifizieren würden. Totaler Blödsinn. Ich habe selbst mal eine Uniform tragen müssen, als ich beim Bund war. Glaubt mir: Schön ist das nicht!“

Dass Sodom eine Band sind, die sich stets gegen jede Form von Krieg aussprachen, weiß heute jeder, der sich nur wenige Minuten mit der Thrash-Legende befasst hat. Doch es ist vor allem die soziale Ungerechtigkeit direkt um die Ecke, die Tom auf die Palme bringt. Geprägt wurde er dabei durch das Umfeld, in dem er aufgewachsen ist.

„Meine Eltern hatten ein schweres Leben. Mein Vater hat ewig gearbeitet. Der hat sich im Bergbau krumm gemacht für ein paar Mark Rente. Das ist einfach ungerecht. Mittlerweile werden alle Leute aus dem Bergbau gnadenlos rausgeschmissen. Ich habe so viele Kumpels, die leben jetzt von Hartz IV. Die wollen arbeiten. Die können noch arbeiten. Aber die kriegen nichts mehr, sind dazu verdammt zuhause rumzugammeln und nichts zu tun.“, sprudelt es wütend aus Tom heraus.

WIRTSCHAFTSBOOM IM POTT?
„Deutsche Wirtschaft boomt“ liest man derzeit in den Wirtschaftsmagazinen. Tom ist skeptisch.

„Von dem angeblichen Wirtschaftsboom merken wir hier im Pott nichts. Da können die Politiker erzählen, was sie wollen. Wenn ich einen Westerwelle sehen, das ist für mich kein Politiker. Schmidt, Strauß – das waren noch richtige Staatsmänner. Heute ist es egal, wo man sein Kreuz macht. Dass die Leute den Politikern nicht mehr trauen, braucht die doch nicht wundern. Da werden Milliarden für einen Bahnhof ausgegeben, aber nebenan wird eine Kindertagesstätte zugemacht. Da kriege ich das Kotzen.“

Immerhin: Genug Stoff für weitere Sodom-Alben scheint also vorhanden.

www.sodomized.info

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