Posts Tagged ‘Wacken Open Air’

Die Samstags-Kolumne: Dave Mustaine und die Homoehe.

Februar 18th, 2012

Kolumne von Dorian Gorr

Der Kolumnist: Dorian Gorr ist seit 2004 Herausgeber vom Online-Magazin METAL MIRROR.

Diesmal hat er sich mal wieder selbst übertroffen, der gute Dave. Seitdem Dave Mustaine wiedergeborener Christ ist, dreht der Megadeth-Chef und ex-Metallica-Gitarrist zunehmend am Rad. Erst drohte er an, keine Auftritte auf Festivals zu spielen, auf denen auch antichristliche Bands auftreten. Jetzt äußerte er sich in einer Radio-Talkshow zum Thema Homoehe und – ganz im Sinne seiner Auslegung des Christentums – fand natürlich, dass das so gar keine dufte Idee ist. Im Wortlaut liest sich der Dialog wie folgt:

Do you support gay marriage?

I’m very conservative. So, take it for what it’s worth.

Washington State, just this week, the governor signed gay marriage into law. Do you support gay marriage, or is that something you oppose?

Well, since I’m not gay, the answer to that would be no.

OK. What about for people who are gay?

Since I’m not gay, the answer to that would be no.

Would you support legislation to make marriage between a man and another man legal?

I’m Christian. The answer to that would be no.

Und das aus dem Mund eines Musikers, der einst als einer der wichtigsten Köpfe einer Szene galt, die dem Grundgedanken nach eigentlich liberal, rebellisch und alles andere als konservativ sein sollte. Doch – und das ist das Traurige an der heutigen Szene – mit seiner Anti-Homosexuellen-Einstellung (oder deutlicher gesprochen: Anti-Schwulen-Einstellung) steht Mustaine gar nicht mal so alleine im Heavy-Metal-Sektor dar. Nein, keine Sorge, ich werde jetzt bestimmt nicht so dumm und oberflächlich sein und der gesamten Metal-Szene unterstellen, dass sie schwulenfeindlich ist, aber weite Teile sind es zumindest latent. Selbst wenn es ihnen teils nicht bewusst ist.

Der Metal-Szene haftet ein Macho-Image an. Starke Männer machen lauten Krach. In diesem Szenario scheint in den Gedanken vieler kein Platz für Schwule zu sein. Dass – oh, diese Ironie – einer der bedeutendsten Metal-Sänger aller Zeiten schwul ist, scheint da erst einmal nebensächlich zu sein. Der Aufschrei ist trotz allem immer noch groß, wenn sich dann doch mal ein Musiker outet. Das jüngste Beispiel ist nur wenige Jahre her. Es war auf dem Wacken Open Air 2008, da ging über den Pressezeltplatz bereits das “skandalöse Gerücht” umher, dass Gaahl, Sänger und Frontfinsterling der Black-Metaller God Seed (damals noch Gorgoroth), schwul und mit seinem Liebhaber nach Wacken gereist sei. In Black-Metal-Kreisen rief das damals wahre Hasstiraden hervor. In den Online-Foren wurde über “die Schwuchtel von Gorgoroth” geflucht, geschimpft, gehetzt. Und nicht nur dort: Kurze Zeit später interviewte ich den Schlagzeuger einer deutschen Black-Metal-Band (den Namen der Truppe lasse ich jetzt einfach mal unter den Tisch fallen), der von sich aus das Thema aufgriff, Gaahl als “widerlich” und “eklig” einstufte und mir anschließend noch in einer fortgeführten E-Mail-Diskussion mitteilte, dass er sich schäme, wenn man diesen Sänger noch immer mit der Black-Metal-Szene assoziieren würde. Gaahls Outing würde der Szene nur schaden.

Plötzlich sind sich Antichristen und christliche Fundamentalisten gar nicht so unähnlich. Oh, diese Ironie…

Das mag ein Einzelfall sein? Von wegen. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich schon Interviews geführt habe, in denen der Musiker das Adjektiv “schwul” als Synonym für schlecht oder scheiße verwendete. Wahrscheinlich denken sich diese Leute nichts dabei. Wahrscheinlich würden sie sich nicht einmal offen als schwulenfeindlich bezeichnen. Aber es ist diese latente Einstellung, diese grundsätzliche Stimmung gegenüber Schwulen, die in dieser Szene herrscht und dafür sorgt, dass sich kaum einer outet. Ich persönlich kenne beispielsweise nicht einen einzigen schwulen Metal-Fan. Und wenn man bedenkt, wie viele Leute ich seit Jahren in dieser Szene auf Konzerten, Festivals und Partys kennenlerne, dann widerspricht das doch jeder statistischen Logik.

Warum schreibe ich jetzt die ganze Zeit von Schwulen und nicht von Homosexuellen? Die Antwort ist simpel: Lesben, zumindest das, was der gemeine Metaller für eine Lesbe hält, sind in der Szene gerne gesehen und dienen als Projektionsfläche für – vornehm ausgedrückt – erotische Fantasien. Ob knutschend vor der Bühne mit einer Horde Lechzender um sich herum oder fummelnd und tanzend auf der Bühne, während einer Manowar- oder Mötley-Crüe-Show – zwei Frauen gelten als erotisch, ästhetisch, sexy. Sieht ja auch nett aus, keine Frage. Aber hat einer von euch schon einmal zwei knutschende Männer vor der Bühne auf dem Wacken Open Air gesehen? Ich nicht. Und ich fahre da seit bald zehn Jahren hin. Mich macht das traurig. Nicht weil ich mir gerne knutschende Männer angucken würde, sondern weil mich diese Doppelmoral ankotzt.

Für mich verkörpert diese Musik Freiheit, von mir aus auch Auflehnung. Lange Haare galten einst als Symbol dafür, dass man sich dem verbohrten Spießertum verwehrt, liberal ist und die konservativen Werte ablehnt, zumindest aber in Frage stellt. Und wo befinden wir uns heute? Heute geht ein einstiger Vollzeittrinker, ex-Rebell und musikalisches Genie in eine Talkshow und schließt sich den hirnverbrannten Ideen derer an, gegen die er einst mit zerrissener Jeans und schmuddeliger Lederjacke protestierte. Traurige Zeiten.

Was die Homoehe angeht, habe ich übrigens eine ganz klare Meinung: Jeder hat das Recht, sein eigenes Leben zunichte zu machen. Warum sollten sich Homosexuelle nicht in das gleiche Unglück wie alle anderen Verliebten stürzen dürfen?

Festivalbericht: Wacken Open Air – “Zwischen Babyöl und Superlativ”

August 29th, 2011

Die Mutter der deutschen Metal-Festivals ruft und ihre Jünger folgen: Traditionell fand am ersten August-Wochenende das Wacken Open Air, Europas größtes Heavy-Metal-Festival, statt. Team Metal Mirror war vor Ort, wunderte sich über Ölwrestlerinnen, wurde Zeuge einer grandiosen Reunion-Show, fluchte über das Wetter und sang bei unsterblichen Metal-Hymnen mit.

Text: D. Gorr, B. Gorr & J. Bombeck
Fotos: Wacken

Schaumkanone, Wasser, Hits

Der Presseplatz ist schon fast komplett voll, als die Metal-Mirror-Crew am frühen Donnerstag anrollt. Vor den Dixiklos tummeln sich ungeduldig wirkende mit ihren Klopapierrollen in der Hand, aus dem Duschcamp stolpern ob des kalten Wassers zitternde Pressevertreter in die morgendliche Kühle und nebenan zischt bereits die erste Bierdose zum Bratkartoffel-Frühstück. Wacken wie man es kennt! Mittlerweile hat sich der Mittwoch als vierter Tag fest etabliert. Am Donnerstag reist heutzutage kaum noch jemand an.
Das offizielle Programm auf den Hauptbühnen startet jedoch erst an diesem Nachmittag. Fast schon traditionell stehen da SKYLINE auf dem Plan. Die Band, bei der auch immer mal wieder Wacken-Boss Thomas Jensen die Saiten zupft, war auf dem ersten Wacken als lokale Combo vertreten, und dank guter Connections darf man mittlerweile Jahr für Jahr die Hauptbühne entjungfern. Und nicht nur das: Ob sich einer der Beteiligten vor zwei Jahrzehnten hätte träumen lassen, später einmal gemeinsam mit Udo Dirkschneider, Doro Pesch und Onkel Tom auf einer Bühne stehen zu dürfen? Wohl kaum.

Wirklich spektakulär wird es jedoch erst in den Abendstunden. Vorher soll Bülent Ceylan beweisen, dass Metal und Comedy zusammenpassen und die Proleten-Rocker Frei.Wild kämpfen sich durch drittklassige Lyrik, simple Riffs und eingängige wie eintönige Songs. Gääähn.

Das Gourmet-Programm startet ab 19 Uhr. Zu dem Zeitpunkt stehen HELLOWEEN auf der Bühne und versprühen gute Laune. Power Metal aus der Hansestadt, Andi Deris in guter stimmlicher Verfassung und ein arschcooler Weiki. Danach ist man aufgewärmt.
Noch überzeugender sind jedoch BLIND GUARDIAN. Mittlerweile gehören die Krefelder zum Wacken-Inventar. Hansi ruft seine erstklassige Gesangsleistung routiniert und wie auf Knopfdruck ab. Den ganz großen Enthusiasmus strahlt er dabei nicht mehr aus. Mag aber auch an den kurzen Haaren liegen. Und die Show schmälert das ohnehin nicht: Perfekter Sound, eine tolle Setlist, die kaum Unnötiges zutage fördert, und beim obligatorischen „Mirror, Mirror“-Ende eine gewaltige Pyroshow. Routiniert, aber Weltklasse.
OZZY OSBOURNE gehört keinesfalls zum Hausinventar. Ganz im Gegenteil: Der Heiligste der Metal-Heiligen betritt nach endloser Umbaupause zum ersten Mal in seinem Leben die Wacken-Bühne. Mit langem schwarzen Mantel, der tatterigen Körperhaltung und den immer noch beeindruckend vollen, langen Haaren schwankt der Ersteindruck zwischen Mitleid und großer Ehrfurcht. Teils fragt man sich, ob Ozzy eigentlich weiß, wo er gerade überhaupt spielt, so verwirrt wirkt der Madman manchmal. Dennoch: Ozzys Freude über das Meer aus Menschen vor der Bühne ist nicht gespielt. Das „I can‘t fucking hear you!“ gehört hingegen zum einstudierten, teils nervigen Bühnenrepertoire – genau wie Schaumkanone und Wassereimer, die Ozzy mit viel Leidenschaft ins Publikum schmeißt. Wenn es ihm Spaß macht… Das Publikum fühlt sich ebenfalls bestens unterhalten: „Iron Man“, „Crazy Train“, „War Pigs“ und…und…und…die Setlist reiht einen Hit an den nächsten, bis schließlich mit „Paranoid“ das Ende erreicht wird und Mirror-Mitarbeiter David eine neiderfüllte SMS aus Köln schreibt.

Anschließend geht noch viel Party. Im Zelt feiern die Kollegen vom Metal Hammer, das Moviefield zeigt den Lemmy-Film, an Zelten wird Whiskey aus Flaschen getrunken und die Wege werden von manch einer Alkoholleiche gepflastert. Festivalstimmung! An Schlaf ist bis in die frühen Morgenstunden jedenfalls kaum zu denken.

Hurra, Konterbier!
Entsprechend gerädert lugt manch ein verkaterter Pressevertreter am nächsten Morgen aus seinem Zelt, um Berge aus leeren Bierflaschen, angekokeltes Grillfleisch, Tittenhefte und umgekippte Campingstühle vorzufinden. Konterbier rein und weiter geht‘s. Für Frühstückslärm sorgen ENSIFERUM. Ob die noch vom Vorabend betrunken sind oder warum sind die schon so putzmunter? Viel Energie, finnischer Viking Metal und zum Glück etliche Songs aus den Frühzeiten der Band – so macht das Aufwachen Spaß. SUICIDAL TENDENCIES sind da schon schwerer zu verarbeitende Kost. Die wütenden Songs lassen den Schädel noch weiter brummen. Vielleicht noch ein zweites Konterbier? Oder eben auch MORBID ANGEL. Deren Death-Metal-Walzen gehören zwar eher in die Abendstunden, aber als Katerkur eignen sich vor allem die frühen Songs der Band, die heute zum Glück zu genüge gespielt werden. Nicht auszudenken, wie der Körper auf eine Hardcore-Techno-Nummer wie „Too Extreme“ reagiert hätte. Für mehr Old-School-Flair sorgen außerdem SODOM, auch wenn hier jede Form von Überraschung ausbleibt. Sodom sind eben Sodom. Onkel Tom röhrt in bierseliger Manier und hat bestimmt auch schon das ein oder andere Altbier drin. Die Songs stimmen, der Sound ist für Sodom-Verhältnisse akzeptabel. Gute Sache!

Mit Musik fernab moderner Auswüchse geht es am Abend weiter. JUDAS PRIEST geben sich erstmals auf dem Wacken die Ehre und sorgen bereits im Vorfeld für Skepsis. Der kürzlich gespielte Graspop-Auftritt war ein stimmliches Desaster, Halford wirkte mehr denn je wie im Rentenalter. Umso größer ist die Überraschung, als Priest auf die Bühne kommen und mit Frische, Energie und einem stimmlich gut aufgelegten Rob Halford überzeugen. Wenn diese Rahmenbedingungen stimmen, kann ja ohnehin nicht mehr viel schief gehen. Hits haben Priest ja genug: „Breaking The Law“, „Painkiller“ (nach wie vor die größte Herausforderung für Rob), „Hell Bent For Leather“, „Night Crawler“ und zum Schluss „Living After Midnight“ – mal sehen, wie viele Leute am nächsten Morgen noch Stimme haben.

An anderer Stelle feiern während des Judas-Priest-Auftritts Black-Metal-Fans eine triumphale Rückkehr des Undergrounds: TSJUDER sind zurück und haben nichts an Boshaftigkeit eingebüßt. Wie entfesselt rotzt Blondschopf Nag ins Mikrofon und beschwört die dunklen Horden, die da vor der Zeltbühne stehen und begeistert bei Songs wie „Ghoul“ und „Mouth Of Madness“ mitgehen. Göttlich und nach wie vor sträflich unterbewertet!

Weniger wütend, dafür berauschend geht es auf der Party Stage weiter. Nach ihrem erfolgreichen Kreuzzug durch ganz Europa, stehen KYUSS LIVES! als Quasi-Exoten auf der Bühne des Wacken Open Airs und machen eine erstaunlich gute Figur. Klar, die Hardliner gucken sich derweil lieber TRIPTYKON an, die nicht nur eigene Finster-Doom-Songs mitgebracht haben, sondern auch ab und an Celtic Frost zu Worte kommen lassen. Trotz Atmosphäre kann Tom G. Warrior nicht mit der Lässigkeit von John Garcia mithalten. Der steht gewohnt übertrieben cool mit Sonnenbrille in der Finsternis, schwingt die Hüfte simultan zum Bass-Groove und singt – wer die Band auf Tour gesehen hat, erwartet nichts anderes – wie ein Stoner-Gott. Nach der Verhaftung von Kultbasser Nick Oliveri ist heute Scott Reeder dabei, der seinen Job ebenfalls sehr anständig macht und Songs wie „Supa Scoopa And Mighty Scopp“, „El Rodeo“ und schließlich die unumgängliche „Green Machine“ grandios antreibt. Garcia bleibt dabei wortkarg wie eh und je, bedankt sich nur am Ende des Sets mit einem Satz und lässt sonst lieber den Groove sprechen. Stören tut‘s niemanden. Dafür ist man wohl zu benebelt. Von den Stoner-Rock-Klängen versteht sich…

Als Fitness-Spritze gibt es noch die nächtliche Portion AIRBOURNE, die damit den Wacken-Hattrick vollmachen. Wer die ersten beiden Gigs gesehen hat, wird nicht überrascht: Die Show ist energiegeladen, die Songs nach wie vor die moderne Reinkarnation von AC/DC, Joel O‘Keeffe mittlerweile stimmlich etwas angeschlagen, aber nicht minder lebensmüde. Im strömenden Regen und in der Dunkelheit der Nacht klettert der Lockenkopf das Gerüst der Hauptbühne hoch, um von dort richtig Stimmung zu machen. Wer diese Einlage das erste Mal sieht, staunt nicht schlecht. Sehr viel anders als die vorherigen Wacken-Auftritte ist das aber nicht. Vielleicht braucht da jemand mal neue Bühnen-Moves?

Das Gegenteil des direkten Fausthiebs gibt es kurze Zeit später. APOCALYPTICA um 2 Uhr in der Nacht. Cellogedudel, das zwar beeindruckend ist und bei Metal-Hits wie „Master Of Puppets“ Spaß macht, taugt dann letztlich doch am besten als Soundtrack zum Einnicken. Ab in die Kojen!

Babyöl und Hängetitten
Der Countdown läuft: Der letzte Tag bricht an. Die Körperhygiene der Mitmenschen wird zunehmend fragwürdiger. Vor manch einem Duschcamp-Schrägstrich-Dixiklobereich haben sich dank Dauerregen und überlaufender Toiletten Pfützen gebildet, bei denen man sich nicht fragen mag, aus was genau sie bestehen. Wer sich schon morgens in Schwung bringen möchte, greift möglichst früh zu einer Dose Bier. So fällt die Kommunikation mit denen leichter, die gar nicht geschlafen haben und noch immer total betrunken über das Gelände stolpern. Manch ein Besucher vor der Black Stage wirkt auch etwas desorientiert und verloren, als er sich plötzlich mit den epischen Wikingerklängen von MOONSORROW konfrontiert sieht. Die wollen heute leider so gar nicht zu den Rahmenbedingungen passen: Komplex, lang, episch, ausufernd – nicht gerade die beste Kombination, um frühmorgens für Rock‘n‘Roll-Enthusiasmus zu sorgen. Auf CRASHDIET trifft das schon eher zu. Die Tokio Hotel des Hair Metals haben zwar zu Beginn des Sets mit einem furchtbaren Sound zu kämpfen, können aber in diesen ersten Minuten, bis es schließlich besser wird, zumindest optisch überzeugen. Lippenstift, High Heels, toupierte Haare – willkommen im Schweden der Neuzeit. Manche Songs haben zwar so viel Kraft wie abgestandenes Haarspray, im Groben und Ganzen macht die Band jedoch Spaß mit ihren klebrigen Ohrwürmern. Und zum Schluss rollt Sänger Simon Cruz immerhin mit einer Harley auf die Bühne. Ob er sich die bei Rob Halford geborgt hat?
Harley, Haarspray und High Heels haben KATAKLYSM nicht nötig. Trigger-Drums hingegen schon. Mit Hochgeschwindigkeit servieren die Kanadier ihren Northern Hyperblast. Die ersten zwanzig Minuten macht das auch Laune, irgendwann wird das Double-Bass-Gebolze aber langweilig. Vielleicht stimmen DIR EN GREY einen ja etwas enthusiastischer. Denkste! Die japanische Freak-Combo springt munter zwischen allen Stühlen hin und her. Sanfte Harmonien, Death Metal, Rumgejammer und viel Geschrei. Dazu eine apathische Frontshow und Musik, die in vielen Ohren einfach keinen Sinn macht. Unerträglich!

MAYHEM, bitte erlöst uns von dem Bösen! Das schwarzmetallische Exorzismus-Kommando gibt sich anschließend alle Mühe, um gegen die Sonne anzukämpfen: Mayhem im Tageslicht? Schwierig, schwierig. Dass die richtig finstere Atmosphäre da nicht aufkommt, hat sich wohl auch Attila Csihar gedacht, der seine obskure Garderobe daheim gelassen hat und nur mit Lederjacke und tiefen Augenringen auftritt. Immerhin ein kleines Sturzkreuz aus seiner Privatsammlung hat er mitgebracht und fuchtelt damit beschwörerisch vor seinen eigenen Augen herum. Gesanglich ist er jedoch nach wie vor eine echte Granate. Attila kann Klänge aus seiner Kehle pressen, die einem Angst machen. „Pagan Fears“, „Funeral Fog“, „Carnage“ und „My Death“ werden unter anderem brillant stimmlich veredelt. Dennoch: In pechschwarzer Dunkelheit wäre das eine ganze Ecke geiler gewesen. Dann würden auch die Mayhem-Fans, die originellerweise Corpsepaint aufgetragen haben, nicht ganz so lächerlich wirken.

Doch dieser Fremdschäm-Moment ist bei einem Besuch des Bullhead-Wrestlingzelts schnell vergessen, denn der Showdown im Ölcatchen zwischen zwei mäßig attraktiven Osteuropäerinnen, die ihre Leibchen zerreißen, sich im Babyöl suhlen und dabei die Hängetitten baumeln lassen, während eine Berliner Pornoschnauze so grandiose Kommentare wie „Du bist ja ne janz Wilde, wa!“ und „Na los, jetz‘ zeeg doch ma die Möpse!“ heraushaut, toppt alles. Unerträgliche Fremdscham!

Dann lieber den Wacken-Abschiedsauftritt von Matt Barlow bei ICED EARTH sehen. Auch wenn die Band in diesem Sommer jede größere Bühne beackert hat, macht das hier viel Spaß. Matt singt so unfassbar fantastisch, dass man sich nach wie vor nicht vorstellen mag, dass er demnächst (wieder einmal) nicht mehr die Stimme von Iced Earth sein soll.

Und nicht nur Matt feiert Abschied, auch AVANTASIA geben sich ein angeblich letztes Mal die Ehre. Aus diesem Anlass hat Tobi Sammet seine Schergen eingeladen, um mit ihnen ein letztes Mal ein episches Power-Metal-Feuerwerk zu entzünden. Direkt zu Anfang steht Jorn Lande auf der Bühne, Magnums Bob Catley kommt leicht verwirrt dazugestolpert und Michael Kiske, von dem man jahrelang angenommen hatte, er würde nie wieder eine Metal-Show spielen, lässt sein gealtertes, aber nicht weniger überzeugendes Organ erklingen. Als schließlich auch Kai Hansen in Zylinder, Gehstock und Anzug auf die Bühne kommt, ist der Jubel noch größer. Im Hintergrund turnt außerdem Amanda Somerville herum. Im Fokus steht dennoch Tobi, der manchmal überaus sentimental wirkt, wenn er auf ein Meer aus in die Luft gereckten Armen blickt und hört, wie tausende Kehlen seine Popnummer „Lost In Space“ mitsingen. Jede Wette, dass Tobi es auf Dauer nicht lassen kann und Avantasia wieder aus der Versenkung holt?

Genug der Sentimentalität. KREATOR sorgen anschließend für die Form von Aggression, die man nach so viel Kitsch, Harmonie und Melancholie benötigt, um genug Energie für den restlichen Abend zu sammeln. Ihr Set scheinen die Ruhrpott-Thrasher zwar wie auf Knopfdruck abzuspielen und Ansagen wie Setlist sind weitgehend komplett vorhersehbar, aber Bock machen Songs wie „Phobia“, „Violent Revolution“ und der obligatorische „Tormentor“ eben doch.

Ähnliches gilt für MOTÖRHEAD. Nur dass Lemmy eben noch eine Ecke cooler wirkt als Mille. Der Warzenheilige des Rock‘n‘Roll könnte seit Jahren nur auf der faulen Haut liegen. Genug Kohle für ausreichend Whiskey bis an sein Lebensende hätte er. Aber Lemmy kann nicht anders. Lemmy braucht die Bühne und er braucht seine Lieblingsansage: „We‘re Motörhead. And we play Rock‘n‘Roll!“. Peng! Das reicht. Der Regen ist egal, der Schlamm ist egal, alles ist egal. Hauptsache es gibt jetzt endlich ordentlich was auf die Fresse. Nicht irgendein modernes Geschwurbel, sondern ehrliche Musik. Motörhead sind die eiserne Faust ins Gesicht der seltsamen Exoten. Passend also, dass die Band mit „Iron Fist“ startet. Die weitere Setlist ist, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, nicht weniger legendär, teils sogar ungewöhnlich: „Metropolis“, „The Chase Is Better Than The Catch“, „Killed By Death“, „Over The Top“ und schließlich natürlich der „Bomber“ – verdammte Scheiße ist das geil. Als Nachschlag gibt es natürlich – jeder weiß es und doch tun alle überrascht – „Ace Of Spades“ und das Trommelinferno bei „Overkill“, während der strömende Regen niederprasselt.

Unpassender als nach diesem Auftritt hätte man CHILDREN OF BODOM jedenfalls nicht platzieren können. So geil manche Songs der Finnen auch sind, stehen sie doch mit jedem weiteren Jahr ihrer Entwicklung für eine Abkehr dessen, was Motörhead uns vor wenigen Minuten noch vorgelebt haben. Sie sind die Helden der Moderne. Umso geringer ist auch der Altersdurchschnitt als Alexi kreidebleich und neben sich stehend auf die Bühne kommt und die Finger flitzen lässt. Der Regen macht der Band jedoch einen Strich durch die Rechnung. Während der ersten Songs bricht bereits ein Unwetter los, das viele Besucher dazu zwingt, das Weite zu suchen. Zurück bleibt ein harter Kern Fans, die sich über einen mal mehr, mal weniger fitten Alexi freuen.

Den wirklichen Geheimtipp gibt es zu dem Zeitpunkt jedoch im Zelt, das ohnehin eine gute Wahl ist, weil es Schutz vorm Regen bietet. Und der Soundtrack ist ebenfalls optimal: GHOST leben im Schutz der Dunkelheit ihre Vorliebe für Anonymität, Mystik und eine bizarre Show aus. Erhaben wandert Papa Emeritus in seinem Papstgewand über die Bühne, singt engelsgleich und versprüht mehr Finsternis als alle Black-Metal-Bands zusammen. Dabei ist die Musik alles andere als brutal oder heftig. Ganz im Gegenteil. Die Dunkel-Pop-Nummern kommen lieblich in Ohrwurm-Manier daher und lehren einem trotzdem das Fürchten. Dass diese Band auf dem Weg nach ganz oben ist, zeigt schließlich „Ritual“, ein Song, für den andere Bands jahrzehntelang vergeblich proben könnten. Weltklasse!
Mit diesem viel zu kurzen Düster-Spektakel endet das Wacken Open Air für den Metal-Mirror-Stoßtrupp. Auf dem Rückweg zum Zelt versucht man die großflächigen Matschpfützen zu überspringen. Im Backstage-Bereich herrscht bereits Aufbruchstimmung. Viele Sitzbänke sind verlassen, etliche Zelte bereits abgebaut. Schon jetzt gibt es mehr Freiflächen als es noch bei der Ankunft der Fall war. Von oben prasselt noch immer der Regen auf einen nieder, vor dem Klowagen stehen nach wie vor Leute mit durchnässten Klopapier-Rollen Schlange. Mach‘s gut, Wacken!

ARCHIV – METAL MIRROR #57

August 29th, 2011

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TITELSTORY

Mitinitiatoren des Power-Metal-Revivals Ende der 90er Jahre, deutscher Metal-Exportschlager Nummer 1 und Chartstürmer. All das sind Errungenschaften, die sich EDGUY in der Vergangenheit auf die Flagge schreiben konnten. Heute jedoch weiß Mastermind Tobias Sammet zu berichten, dass es in den jüngst vergangenen Jahren nicht mehr ganz so hip ist, Edguy zu sein und begründet ebenso schlüssig wie unbescheiden, dass ihn und seine Mannen das nicht im Geringsten juckt. Denn es ist eben nichts toller als Edguy zu sein.

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ARTIKEL & INTERVIEWS

Die Trennung von Dimmu Borgir hängt Stimmwunder ICS VORTEX noch immer im Nacken. Um wieder auf eigenen Füßen zu landen, hat der hünenhafte Norweger sein erstes Soloalbum veröffentlicht. Und schnell wird klar: Das ist nicht die einzige Baustelle, auf der er momentan arbeitet.

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Sagt noch wer, man könnte heute mit klassischer Rock-Musik nicht mehr das Rockstar-Dasein erreichen. RIVAL SONS aus Los Angeles werden derzeit von allen Seiten mit Lob überhäuft. Auch im METAL MIRROR wurde ihr zweites Album „Pressure & Time“ zum Album des Monats gewählt. Ein Anruf bei Gitarrist Scott Holiday zeigt: diese Jungs sind ein erfrischender Wind im lauen Lüftchen des Szenebreis.

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SALTATIO MORTIS stürmen mit ihrem aktuellen Album nicht nur das Paradies, sondern entern langsam aber sicher endgültig den Szeneolymp der Mittelalterbands. Frontbarde Alea lüftet für uns den Schlüssel des Erfolges und stellt klar, dass Musiker nicht gleich Musiker ist.

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DEBÜTASTISCH! In dieser Artikelserie stellen wir in unregelmäßigen Abständen talentierte Bands vor, die uns mit ihrem ersten Album beeindruckt haben. Diesmal dabei: Die Type-O-Negative-Nachfolgeband A PALE HORSE NAMED DEATH.

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Die Mutter der deutschen Metal-Festivals ruft und ihre Jünger folgen: Traditionell fand am ersten August-Wochenende das Wacken Open Air, Europas größtes Heavy-Metal-Festival, statt. Team Metal Mirror war vor Ort, wunderte sich über Ölwrestlerinnen, wurde Zeuge einer grandiosen Reunion-Show, fluchte über das Wetter und sang bei unsterblichen Metal-Hymnen mit.

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Das Party.San Open Air 2011. Nachdem das Festival im letzten Jahr mit großen Platzproblemen, resultierend aus apokalyptischen Wassermassen, zu kämpfen hatte, wechselte man prompt die Location und verließ das Erfurt-nahe Bad Berka für das etwas weiter nördlich gelegene Schlotheim. Team Metal Mirror hat sich dort mal umgesehen.

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Primordial (c) Summer Breeze

Mitte August und es ist wieder Zeit für eine sommerliche Brise Metal. Das Summer Breeze wartet wie jedes Jahr mit einer guten bis fast schon zu gemischten Mischung aus sehr vielen Rock- und Metalbereichen auf. Dieses Jahr u.a. mit HammerFall, In Extremo und Bolt Thrower. Der Metal Mirror war da, um sich ein Bild zu machen.

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REVIEWS

ICS Vortex – Storm Seeker (Killer-Album)

Edguy – Age Of The Joker
Graveyard – Graveyard
Einherjer – Norron
Sinner – One Bullet Left
Ringworm – Scars
Chimaira – The Age Of Hell
Arkona – Slovo
Kittie – I’ve Failed You

Anterior – Echoes Of The Fallen
Aosoth – III
Azarath – Blasphemer’s Maledictions
Betontod – Antirockstars
Black Tide – Post Mortem
Crossfade – We All Bleed
Cryoshell – Cryoshell
D’Accord – Helike
Darkmoon – Wounds
DC4 – Electric Ministry
Dominanz – As I Shine
Drift & Die – Back To Paradise
Epysode – Obsessions
Fanthrash – Duality Of Things
Headshot – Synchronicity
In Cold Blood – A Flawless Escape
Kaiserreich – Ravencrowned
Kamchatka – Bury Your Roots
Lechery – In Fire
Leprous – Bilateral
Majesty – Own The Crown
Mecalimb – Bound To Fall
Messenger – See You In Hell
Neonfly – Outshine The Sun
Pagan Rites – Preachers From Hell
Pro-Pain – 20 Years Of Hardcore
Ragnaröek – Eiskalt
Saltatio Mortis – Sturm aufs Paradies
Serpentine – Living And Dying In High Definition
Seven – Freedom Call
Silverdollar – Morte
Skald – Vitterland
Skull Fist – Head Öf The Pack
Stagewar – Living On Trash
Stielas Storhett – Expulse
The Greenery – Spit And Argue
Trivium – In Waves
Unherz – Herzschlag
Voodoo Highway – Broken Uncle’s Inn
Wolfpakk – Wolfpakk
Zombie Inc. – A Dreadful Decease

Black Crucifixion – The Fallen One Of Flames / Satanic Zeitgeist (Re-Release)
Clutch – Blast Tyrant (Re-Release)
General Surgery – Necrologe (Re-Release)

Festival-Saison 2011: Zuwachs an allen Fronten

November 1st, 2010

Festivals 2010 im ÜberblickDie Vorbereitungen bei den deutschen Heavy-Metal-Großveranstaltungen laufen auf Hochtouren. Schon jetzt beginnt der Kampf um die Gunst der Fans. Nachdem das Wacken Open Air bereits mit Ozzy Osbourne den ersten wirklichen Hammer auspacken konnte, legen auch viele andere Festivals mit großen Namen nach. Hier ein kurzer Überblick über den aktuellen Status der wichtigsten Festivals der deutschen Szene-Landschaft.

RockHard Festival: Nachdem bereits Enslaved, Triptykon und Agent Steel musikalisch hochwertige Kost versprechen, legt das Festival, das vom 10. bis 12. Juni im Gelsenkirchener Amphitheater stattfinden wird, nach und holt sich die aufstrebenden Atlantean Kodex und die Thrash-Metal-Legende Overkill ins Billing. Letztere versprechen eine Special-Show, wie man sie nur auf diesem Festival zu sehen bekommen wird.

Summer Breeze: Der kleine Bruder vom Wacken Open Air wird im nächsten Jahr erneut Ende August (18. bis 20. August) die Stadt Dinkelsbühl richtig durchrocken. Die ersten fünf Bands wurden vor wenigen Tagen bestätigt. Folgendes Line-Up markiert den Startschuss: Saltatio Mortis, Caliban, Primordial, The Haunted, Vomitory.

Bang Your Head: Die Traditionsveranstaltung für Old-School-Fans präsentiert sich diesmal ungewohnt schwarz. Bei dem Festival, das im nächsten Jahr am 15. und 16. Juli stattfinden wird, wurden die Black-Metal-Protagonisten Immortal bestätigt. Weitere Bands, die mit dabei sein werden, sind: Overkill, D-A-D, Asphyx, StormWarrior und Crashdiet.

Party San Open Air: Das Festival zieht nicht nur auf ein neues Gelände um (siehe entsprechenden News-Beitrag), sondern präsentiert gleich die ersten richtig dicken Brocken im Line-Up. Neben den österreichischen Black-Death-Perverslingen Belphegor und den geächteten Taake werden sich Morbid Angel höchstpersönlich auf dem Festival blicken lassen.

Wacken ausverkauft

April 8th, 2010

Seit Dienstag ist das größte Metal Festival Wacken für diese Jahr mal wieder ausverkauft und das nun zum 5. Mal in Folge. Nur einige Buspartner des Festivals haben noch Restplätze und es gibt natürlich auch die offizielle Tauschbörse. Das Wackenteam gibt dazu folgendes Statement:

Liebe Metalheads,

das W:O:A 2010 ist seit heute zum 5ten mal hintereinander ausverkauft.

Thanx for your support!!!

Dank euch können wir das W:O:A jedes Jahr gemeinsam zum größten und besten Metal Event des Jahres werden lassen und zwar seit 21 Jahren für die besten Fans der Welt!

Und mit dem geilsten Billing aller Wacken Zeiten kann das Fest eigentlich auch schon kommen.
Tickets, die ihr bis dato bei Metaltix bestellt habt, werden auch ausgeliefert.
Für all diejenigen, die sich bislang noch kein Ticket gesichert haben, gibt es noch folgende Möglichkeit:

!!!Bei unsere offiziellen Buspartnern sind jeweils noch Restkontingente vorhanden. Bitte setzt euch bei Interesse mit den jeweiligen Ansprechpartnern in Verbindung!!!

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder den Hinweis geben, die Schwarzhändler und Halsabschneider auf den einschlägigen Plattformen (Seatwave, Ebay, Viagogo, etc.) NICHT zu unterstützen. Wie schon in den letzten Jahren bewährt, gibt es auch dieses Jahr wieder die offizielle Wacken-Ticket-Tauschbörse . Hier können Tickets ausschließlich zum bezahlten Kaufpreis angeboten werden! Diese werden durch uns zusätzlich auf Echtheit überprüft. Bitte meldet uns darüber hinaus die Abzockerangebote unter headquartes@ics-woa.de

Wir danken euch allen nochmals für euren unglaublichen support und eure Treue.

See you in Wacken – Rain or Shine!”

Quelle: wacken.com


Primal Fear sagen Wacken ab

März 24th, 2010

Primal Fear 2009

Die deutschen Power-Metaller Primal Fear haben ihren Auftritt auf dem diesjährigen Wacken Open Air abgesagt. Der Grund seien wichtige private Verpflichtungen. Der Auftritt soll im nächsten Jahr nachgeholt werden.

Quelle: Primal Fear

Neuzugang beim Wacken

März 21st, 2010

Das Wacken Open Air hat die nächste Band bestätigt. Die griechischen Black-Metaller Rotting Christ werden bei der 21. Auflage des Festivals mit dabei sein.

Quelle: Wacken

Grave Digger: Wacken United

März 12th, 2010

Die deutsche Metal-Legende feiert dieses Jahr ihr 30jähriges Bestehen und hat sich, um diesen Meilenstein der Musikgeschichte richtig zu feiern, etwas ganz Besonderes für ihre Fans ausgedacht. So werden die Mannen um Frontmann Chris Boltendahl ihren Album-Klassiker “Tunes of War” in voller Länge auf dem diesjährigen Wacken Open Air aufführen. Als Gäste haben sich bereits Doro Pesch, Hansi Kürsch (Blind Guardian) und Van Canto angemeldet. Headbanger können sich schon jetzt auf eine rauschende Geburtstagsparty freuen, die ohne Zweifel als unvergessliches Erlebnis in die Ruhmeshalle des Metals Einzug finden wird!

Quelle: http://www.grave-digger-clan.com/index.php?content=news

Wacken Open Air: Bandbestätigung

März 8th, 2010

Das allseits beliebte Festival konnte heute wieder Bandzuwachs verkünden: Fear Factory werden dieses Jahr die W:O:A-Stage entern.

Quelle: www.wacken.com

Wacken Open Air mit neuer Bandbestätigung

März 1st, 2010

Die Thrash-Veteranen OVERKILL wurden heute für das diesjährige Wacken Open Air bestätigt. Das Festival wird vom 5. bis 7. August 2010 im schleswig-holsteinischen Wacken stattfinden.

Quelle: Wacken Open Air